Aktuelle Pressemitteilung zur HAART for children Kampagne

Aktuelle News Dezember 2011

Es ist trauriges Faktum: Täglich sterben 800 Kinder an AIDS, beziehungsweise an durch HIV/AIDS bedingten Krankheiten. "Das ist schlichtweg ungerecht und darf nicht stillschweigend akzeptiert werden." Caritas-Mitarbeiter Michael Zündel setzt sich gemeinsam mit der Caritas Vorarlberg und der Caritas Internationalis mit viel Engagement für eine weltweiten Verbesserung ein. Die 2010 initiierte "HAART for children Kampagne" darf sich über eine breite Unterstützung in der Bevölkerung sowie über tolle Teilerfolge freuen: "Durch die Umsetzung der Kampagne in zahlreichen Ländern ist das Bewusstsein für die Nöte und Bedürfnisse von Kindern und Müttern mit HIV/AIDS deutlich gestiegen", erläutert Michael Zündel. "Es zeigt sich in einigen Ländern, wie beispielsweise in Zimbabwe, dass die Versorgung von Müttern und Kindern mit speziellen AIDS-Medikamenten durch die anwaltschaftliche Unterstützung der Caritas-Kampagne deutlich gestiegen ist."

Die Medikamente seien einerseits deutlich besser auf die Erfordernisse von Kindern in Afrika abgestimmt, zudem werden Maßnahmen gesetzt, dass das HI-Virus von Müttern nicht auf ihre Kinder übertragen wird. "Ein entscheidender Schritt wurde im Juni dieses Jahres mit dem weltweiten Abkommen gesetzt, bis zum Jahr 2015 den Prozentsatz der Übertragungsrate des Virus von der Mutter auf das Kind auf unter fünf zu reduzieren", berichtet Michael Zündel. "Das Abkommen setzt zur Erreichung dieses Zieles auf einen Aktivitätenplan in den 22 von der Pandemie HIV/AIDS weltweit am meisten betroffenen Staaten. Die Caritas Internationalis nimmt in diesem Plan einen entscheidenden Platz in der Steuerungsgruppe ein."

Es zeigen sich nun echte Fortschritte, die den forcierten Einsatz der Caritas für Mütter und Kinder mit HIV/AIDS weltweit bestätigen. Michael Zündel: "Das breite Einbeziehen der Bevölkerung, wie es in Vorarlberg der Fall war, ist der richtige Weg, um schließlich auch auf globalem Level die nötigen Veränderungen zu erzielen und die Hebel in Bewegung zu setzen, die Schritt für Schritt zu einer Verbesserung für Kinder und Mütter führen werden und vielen das Leben retten können."

Natürlich seien noch viele Herausforderungen zu bewältigen, so zum Beispiel bessere und frühzeitigere HIV/AIDS Diagnosen und -Tests, die Verbesserung der Versorgungssituation der Menschen mit AIDS-Medikamenten und die Entwicklung noch kindgerechterer Medikamente. "Aber - es ist ein Hoffnungsschimmer - dass der gemeinsame Einsatz der Caritas unter Einbeziehung der Bevölkerung erste Wellen der Wirksamkeit erzielen konnte. Und es ist zugleich ein Auftrag, diesen erfolgreichen Weg im Sinne der Menschen weiter zu beschreiten", bedankt sich Michael Zündel bei all jenen, die die "HAART"-Kampagne im vergangenen Jahr unterstützt haben.

Weitere Informationen finden Sie unter: caritas.or /our work / HIV & AIDS

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