Die Demokratische Republik Kongo ist eines der rohstoffreichsten Länder der Erde. In der Provinz Katanga wird vor allem Kupfer, Kobalt und Uran abgebaut. Rund ein Drittel des gesamten Landes ist an Minengesellschaften als Schürfrecht vergeben - zum Großteil an ausländische Unternehmen.
Der Abbau von Rohstoffen bringt für die BewohnerInnen der Gebiete mehrere Probleme: viele Landstriche werden zerstört und auf Jahre hin unfruchtbar gemacht. Weiters wird die Gesundheit der dort lebenden Menschen gefärdet. Da das Minenrecht über dem Landrecht steht, müssen Familien häufig für immer ihre Felder verlassen und bekommen eine viel zu geringe Entschädigung dafür. Zwar wurden die Gesetze zum Schutz für Landbesitzer verbessert, es mangelt jedoch an der Umsetzung.
Um eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung in Katanga zu schaffen (einfacher und sicherer Zugang zu Wasser, Bildung und Gesundheit), hat es sich die Caritas zum Ziel gesetzt, Organisationen zu stärken, die die Interessen der Bevölkerung gegenüber den Minengesellschaften vertreten. mehr
