Libyen Krise

Hilfe zwischen den Grenzen

Flüchtlinge warten auf Weitertransport
Flüchtlinge warten auf Weitertransport © Anis Mili/Reuters, Web: www.alertnet,org

Die bewaffneten Konflikte in Libyen zwangen seit Februar 2011 tausende Menschen zur Flucht. Das internationale Caritasnetzwerk betreut auch mit Unterstützung aus Österreich die Flüchtlinge an den Grenzen.

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In Libyen arbeiteten vor Ausbruch der Gewalt ca. 1,5 Millionen Menschen aus Asien, Ägypten und Subsahara Afrika. Viele dieser ArbeitsmigrantInnen warten in den Grenzgebieten in Ägypten, Tunesien und Niger auf die Rückreise in ihre Heimatländer. Auch libysche StaatsbürgerInnen versuchen sich und ihre Familien in den Nachbarländern in Sicherheit zu bringen. Da die Aus- und Weiterreise vor allem in den ersten Wochen der Krise nur schleppend voran ging, saßen besonders viele Flüchtlinge fest und benötigten Unterstützung.

Die Caritas hat in der ersten massiven Flüchtlingswelle von März bis April 2011 dringend benötigte Lebensmittel und Trinkwasser an die an den Grenzen ausharrenden Flüchtlinge verteilt. Ältere Menschen, Kinder und schwangere Frauen leiden besonders unter den Strapazen der zehrenden Flucht. Die Caritas-Teams versorgten in den ersten Monaten daher vor allem Schwache, Kranke und Verletzte. Doch manchmal sind Nothilfe und medizinische Betreuung nicht genug. mehr

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