Erdbeben, Dürre, Auflösung der UdSSR, Krieg. Die vergangenen zwei Jahrzehnte waren für die Menschen in Armenien eine schwierige Zeit, gezeichnet von Naturkatastrophen und politischem Umbruch. Besonders betroffen von den Folgen sind alte Menschen, die mit dem schwierigen Alltag oft alleine fertig werden müssen. Die Jungen müssen auf der Suche nach Arbeit wegziehen. Jeder dritte ist arbeitslos, die Hälfte der armenischen Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze. Das Erdbeben am 7. Dezember 1988 hat mit einer Stärke von 6,8 auf der Richterskala nicht nur die Häuser im Norden Armeniens zerstört, sondern auch die Menschen traumatisiert. Das Trinkwasser- und das Bewässerungssystem wurde zerstört, ebenso die Straßenverbindungen. Der Wiederaufbau wurde durch den Zerfall der Sowjetunion 1991 stark behindert. Der neue selbständige Staat Armenien kämpft an vielen Fronten: es fehlen Rohstoffe, Aserbaidschan und die Türkei haben nach der Selbständigkeit die Grenzen dicht gemacht. An die in Sowjetzeiten blühende Textil- und Chemieindustrie erinnern nur noch Fabriksruinen. mehr
Armenien/Heizkostenzuschuss
Warmer Winter für alte Menschen
Ein Projekt der Caritas Innsbruck
Viele alte Menschen leben von einer kleinen Rente.
© Caritas Innsbruck
Der Heizkostenzuschuss der Caritas unterstützt alte Menschen, deren Rente dafür nicht ausreicht. Schließlich sind die Winter in Armenien mit bis zu - 30 Grad Celsius bitterkalt.
