Chancengleichheit für talentierte StudentInnen
Armenien - Chancengleichheit für talentierte Studenten
Es gibt 16 staatliche und 73 private Universitäten, an denen 42,505 bzw. 19,755 Studenten studieren. Ein Großteil dieser Universitäten befindet sich in Jerewan.
Fast 80% aller armenischen Studenten in höheren oder nachuniversitären Institutionen müssen hohe Unterrichtsgebühren bezahlen. Bedenkt man aber die derzeitige Wirtschaftslage und die enorme Arbeitslosigkeit Armeniens, dann ist klar, dass viele talentierte junge Menschen keine Chance auf eine höhere Bildung haben. Die gebührenfreien Plätze sind so limitiert, dass viele Studenten, auch mit ausgezeichneten Zeugnissen, davon ausgeschlossen sind. Damit Studenten ohne Gebühren studieren können, müssen sie entweder perfekte Zeugnisse aufweisen oder sie müssen "gute Kontakte" haben. Oftmals ist Vitamin "B" ausschlaggebend.
Junge Menschen, die aus sozial benachteiligten Familien stammen, wie Waisenkinder, Pflegekinder oder Kinder allein erziehender Eltern, haben größte Probleme, ebenso wie Studenten aus den ländlichen Regionen. Neben Studienkosten müssen diese Studenten zusätzlich auch noch Wohnungs- und Transportkosten zahlen.
Diese Situation führt dazu, dass diese jungen Menschen, meist keine weitere Bildung erhalten, da sie es sich nicht leisten können. Viele von ihnen suchen dann eine andere Beschäftigung oder verlassen ihre Heimatstadt und kommen nach Jerewan, um eine Arbeit zu finden. Von Jerewan aus versuchen viele ins Ausland zu emigrieren und lassen ihre halbfertige Ausbildung hinter sich.
Die Caritas Armenien hat sich gemeinsam mit der Vorarlberger Caritas Auslandshilfe dazu entschlossen, diese jungen und talentierten Menschen in Form eines Stipendiums zu unterstützen. Zudem werden die jungen Menschen in das soziale Netzwerk der Caritas Armenien eingebunden und widmen einen Teil ihrer Freizeit sozialen Aktivitäten.
Auch Sie können talentierte StudentInnen in Armenien unterstützen:
Raiba Feldkirch
Kto. 40006
BLZ 37422
Verwendungszweck: Armenien-talentierte StudentInnen
