Esmabama Entbindungsstation Mangunde

ESMABAMA: Entbindungsstation Mangunde und Vermeidung der Übertragung von HIV von Schwangeren auf Neugeborene:

Einer der schwerwiegendsten, und gleichzeitig sehr gut vermeidbaren Wege der Übertragung von HIV ist die Übertragung von Schwangeren auf ihre Neugeborenen bzw Säuglinge. In der Missionsstation Mangunde wird hier mit einem umfassenden Programm vorgebeugt.

Wichtig bei dier Vermeidung der Übertragung von HIV von Müttern auf ihre Neugeborenen ist eine intensive Vorbereitung und Aufklärung der Mütter und auch der traditionellen Hebammen. Freiwillige Aktivisten übernehmen in Mangunde die Information der Schwangeren und traditionellen Hebammen und sorgen dafür, dass die Mütter in der sicheren Umgebung der Geburtenstation entbinden.

Hier werden die Kinder von HIV-positiven Müttern mittels Kaiserschnitt zur Welt gebracht, um eine Übertragung während des Geburtsvorganges zu auszuschließen. Um die Übertragung des Erregers durch das Stillen über die Muttermilch zu vermeiden, erhalten alle hier geborenen Säuglinge für die ersten 12 Monate ihres Lebens Milchpulver. Mit verschiedenen Vorsorgemaßnahmen ist es damit gelungen, die Übertragung von HIV auf Neugeborene fast gänzlich auszuschließen.

Die Eröffnung der neuen Entbindungsstation im Gesundheitszentrum wird diese Erfolgsgeschichte weiter festigen: Die alte Entbindungsstation entspricht längst nicht mehr den notwendigen Erfordernissen, sodass ein Neubau notwendig wurde. Dieser Neubau wurde im Frühjahr 2011 begonnen und wird im Frühjahr 2012 abgeschlossen.

http://www.caritas-vorarlberg.at/auslandshilfe/multimedia/fotografien-projekte-und-aktionen/mosambik/esmabama-entbindungsstation-mangunde/

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