In Äthiopien sind nur ca. 35 % der schulpflichtigen Kinder in einer Schule eingeschrieben. Verschiedene Faktoren verschärfen die Situation der urbanen Armut in Addis Abeba. Kinder müssen auf der Straße arbeiten, um das magere Einkommen der Eltern aufzubessern und das Überleben der Familie zu sichern. Aktuelle Studien haben ergeben, dass allein in Addis Abeba mehr als 25.000 Straßenkinder leben.
Die Organisation PROCS arbeitet seit 2002 in den Slums Arada und Kirkos. Hier ist die Situation der Kinder besonders aussichtslos. Armut und Hunger treiben sie sprichwörtlich auf die Straße, um sich das Überlebensnotwendige zu verdienen. Hier arbeitet Ananas Girmai mit ihrem Team: derzeit 16 Angestellte und 15 Freiwillige, darunter Lehrer, Ausbilder und Streetworker. Ihr Ziel ist es, den Kindern von der Straße eine Ausbildung zu ermöglichen und auf diese Weise die Zahl der „Straßenkinder“ kontinuierlich zu minimieren. mehr
