Äthiopien
AIDS raubt Zukunftschancen
Äthiopien zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. 45% der Bevölkerung lebt unter der nationalen Armutsgrenze, die Lebenserwartung ist niedrig, die Alphabetisierungsrate gering. Grund für die Armut des Landes sind unter anderem lang anhaltende Dürreperioden, ethnische Auseinandersetzungen und Krankheiten.
Neben Malaria und verunreinigtem Trinkwasser hat die Krankheit AIDS schon mehr als 650.000 äthiopische Kinder zwischen 0 und 17 Jahren zu Waisen gemacht. Da die Elterngeneration verstirbt, müssen sich die älteren Kinder um ihre Geschwister kümmern und können nicht mehr zur Schule gehen. Die Folgen sind: Analphabetismus, fehlendes Einkommen, Armut, Missbrauch, Krankheit und Hoffnungslosigkeit.

