Armenien
Menschen frieren, haben Hunger und leben in Armut
Die Auflösung der UdSSR, Erdbeben, Dürre und Krieg haben in den letzten 20 Jahren unter anderem dazu geführt, dass in Armenien vier von fünf Menschen unter der Armutsgrenze leben.
Besonders betroffen sind dabei vor allem alte Menschen, die sich in einer sich ständig verändernden Welt zurecht finden sollen. Armenien ist ein karges Gebirgsland, denn rund 90% der Landesfläche liegen mehr als tausend Meter über dem Meeresspiegel. In den Wintermonaten wird es vor allem für die älteren Menschen so kalt, dass einige von ihnen in ihren Betten erfrieren.
Die meisten alten Menschen leben von einer kleinen Rente, die kaum für Heiz- und Elektrizitätskosten oder Nahrungsmittel ausreicht. Besonders in den kalten Wintermonaten wird dies zu einem akuten Problem. Dies hat die Caritas Vorarlberg erkannt und engagiert sich seit dem Herbst 2006 gemeinsam mit der Caritas Armenien für die Menschen in Not. Neben Heizmaterial, Decken und Nahrungsmitteln ist auch der soziale Kontakt entscheidend. In einem Tageszentrum erhalten die Hungernden und Frierenden nicht nur eine warme Mahlzeit und die Möglichkeit sich einigermaßen aufzuwärmen, sondern auch Zuspruch und Aufmerksamkeit und damit wieder ein Stück Lebensqualität.
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