Finanzierung
Mit welchem Geld arbeitet die Caritas?
- Private Kostenbeiträge
- Öffentliche Kostenbeiträge
- Spenden/Legate und Erbschaften
- Eigenerwirtschaftung
Private Kostenbeiträge
Private Kostenbeiträge sind Eigenleistungen der Kunden und Klienten, deren Notlage nicht Geldmangel, sondern Mangel an einer bestimmten Betreuung ist. Beiträge für solche Dienste sind an die jeweiligen finanziellen Möglichkeiten angepasst und werden z.B. durch das Pflegegeld ermöglicht.
Öffentliche Gelder von Land und Gemeinden, Bund und EU
Die öffentliche Hand nimmt ihre Verantwortung ebenfalls durch Kostenbeiträge wahr. Der Staat und die EU arbeiten eng mit nichtstaatlichen Organisationen zusammen. Die Vorarlberger Landesregierung ist diesen Weg des Subsidiaritätsprinzips schon seit Jahrzehnten gegangen, die öffentliche Hand muss so nicht selbst soziale Einrichtungen führen, sondern vergibt die Trägerschaft an andere Organisationen. Die Caritas erhält aus einem gesetzlichen Rechtsanspruch Kostenersätze für vereinbarte Dienstleistungen, seien es Mobile Dienste, Seniorenwohnheime, Förderung von beeinträchtigten Jugendlichen usw. Weiters bekommt die Caritas Mittel vom Arbeitsmarktservice und vom Bundessozialamt.
Einsatz von Spendenmitteln
Für die Caritas Vorarlberg ist es besonders wichtig, sorgfältig und nachvollziehbar mit Spenden umzugehen. Die interne Spendenverpflichtung der Caritas, von den Spenden maximal 7,5% für Verwaltung und Fundraisingkosten zu verwenden, wurde auch im Jahr 2007 eingehalten. Dieses Engagement wurde auch heuer wieder mit dem österreichischen Spendegütesiegel gewürdigt.
Eigenerwirtschaftung
Über Erlöse aus den Arbeitsprojekten und aus Verkaufsaktivitäten der Werkstätten trägt die Caritas zum Budget bei.
Werbung so sparsam wie möglich
Die Intensität der Werbung um Spenden mittels Plakat, Fernsehen, Inserat oder Internet ist nur möglich, weil die Werbewirtschaft und die Medien die Caritas-Appelle meist gratis veröffentlichen. So müssen in der Regel lediglich Produktionskosten bezahlt werden, wodurch die Kosten für Werbung so gering wie möglich gehalten werden können.
