Behinderter armenischer Junge in den Armen eines Mädchens zeichnen einen Punkt auf die Nase einer Frau.

Eine Sonne für hundert Kinder

Armenien: Förderzentrum für Kinder mit Beeinträchtigung

Die sechsjährige Syusi ist eines von 100 Kindern, die in „Emils Kleine Sonne“ in der Hauptstadt Gyumri betreut und begleitet werden. Als Baby hatte sie einen Hirn-Infarkt und ist seither körperlich schwerst eingeschränkt. Die Mutter zweier Kinder - alleinerziehend, mittellos - ist überglücklich, dass Syusi nun täglich große Fortschritte macht.

Denn speziell für Kinder mit Beeinträchtigung ist es entscheidend, ob sie in ihrer Entwicklung gefördert werden oder nicht.

Kleine Sonne mit großer Strahlkraft

Emils Kleine Sonne ist inzwischen nicht mehr nur Betreuungsstätte für Kinder mit Beinträchtigung, sondern auch eine Begegnungszone für die Bürger Gjumris.

Emils Kleine Sonne ist ein "Leuchtturm" für den Umgang und das Potenzial von Menschen mit Behinderung in Armenien.

Vorarlberg Heute Beitrag

Vorarlberg Heute besuchte 2017 Emils Kleine Sonne um den Fortschritt des Projekts mit starker Vorarlberger Involvierung zu portraitieren und traf sich vor Ort mit unserem Auslandshilfe Fachbereichsleiter Martin Hagleitner-Huber.

Vorarlberg Heute berichtet über das Tageszentrum Emils Kleiner Sonne in Armenien und die positiven Veränderungen, die es für die Kinder gebracht hat.

„Emils Kleine Sonne“ ist wahrlich ein Licht für Kinder mit Behinderung und ihren Familien. Ein bunt gefächertes Therapieangebot eröffnet neue Lebensperspektiven. Zudem erleben die Kinder, dass sie rundherum akzeptiert und wertvoll sind und bekommen Chancen sich in die Gesellschaft einzugliedern.

Der 2017 angelegte Park und Garten zeigt bereits die ersten Früchte. Ziel ist es nun diese Begegnungszone noch weiter auszubauen und die Vielfalt für die Kinder in "Emili Aregak" zu vergrößern.