Die Schattenseite des Winters

Damit niemand im Freien schlafen muss

Nach wie vor stellen sich Familien oder Alleinerziehende hier in Vorarlberg Fragen wie „Woher bekomme ich neue Winterstiefel für meine Kinder?“ oder „Was mache ich wenn ich die Rechnung für die Heizung nicht bezahlen kann?“ Während die einen sich auf den Pisten vergnügen, den Schnee genießen und die gemütlichen Winterabende vor dem eingeheizten Kachelofen schmiegen, bringen die winterlichen Temperaturen andere Menschen in arge Bedrängnis. Statt der Frage in welches Skigebiet der nächste Skitag geht oder welchen Film man sich auf Netflix gönnt, geht es ums Durchhalten. 

 

Unter gesellschaftlichem Druck und enormer Anspannung

Als Caritas sehen wir heute, dass Wohnungsnot sehr viele Gesichter besitzen kann. Ob Jung oder Alt, Frau oder Mann, Wohnungslosigkeit ist vom Montafon bis Bregenz present. Es heißt nicht nur, kein Dach über dem Kopf zu haben, sondern auch die Nässe, Kälte und den Hunger zu spüren. Dazu kommt eine gesellschaftliche Ablehnung und das Unverständnis vieler Menschen. Die kalten Monate bis zum Frühling kosten Kraft und bedeuten Stress. Obdachlosigkeit trifft alle, macht krank und einsam.

 

Wie kann man helfen?

Schon ein kleiner Beitrag macht einen großen Unterschied für diese Menschen aus. Durch Aktionen wie „Schenken mit Sinn“ können Sie einem Obdachlosen einen Schlafsack schenken.

Im folgenden Film weisen Experten aus unserem Fachbereich Existenz und Wohnen sowie der Notschlafstelle auf die Probleme und berichten von ihrer Arbeit. Gerne laden wir Sie ein den Beitrag zu teilen und ihren Mitmenschen davon zu berichten und einzuladen diese Projekte zu unterstützen, denn Wohnungsnot bleibt auch in unserem Bundesland nicht aus.

 

 

Das Vorzimmer der Lösung

Mit Einbruch der kalten Jahreszeit bekommt das Thema Wohnungsnot zusätzliche Dringlichkeit.

„Die wachsende Wohnungsnot in Vorarlberg betrifft immer öfter Familien und damit auch Kinder. Dies muss uns als Gesellschaft auf den Plan rufen.“, so der Appell von Caritasdirektor Walter Schmolly.