Ein Blick hinter die Kulissen …

18.12.12 / 13:03

Integration war früher – heute steht Inklusion für eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung in der Gesellschaft

Was heißt eigentlich gleichberechtigte Teilhabe, was bedeutet Inklusion? Zwei Formulierungen, hinter denen ein völlig neuer Ansatz in der Integrationsarbeit von Menschen mit Behinderung in unserer Gesellschaft steht. Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung hat sich gewandelt. Die Integration hat hier große Vorarbeit geleistet, die Inklusion mit gleichberechtigter Teilhabe in jeder Hinsicht ist nun die Krönung.

Den Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung nutzten die Einrichtungen der Caritas, um direkt in den Gemeinden mit Bürgermeistern und SozialreferentInnen ins Gespräch zu kommen. So auch in Bürserberg, wo der dort wohnhafte und in der Werkstätte Montafon arbeitende Wilfried Wehinger von seinem Alltag in der Werkstätte berichtete. Gleichzeitig lud er Bürgermeister Fridolin Plaickner zu einem Gegenbesuch in die Werkstätte Montafon ein.

Dieser nahm das Angebot gerne an und besuchte vergangene Woche die Werkstätte Montafon. „Ich war sehr positiv überrascht, wie familiär die Atmosphäre in der Werkstätte ist. Den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung wird voll Rechnung getragen, das ist auch im Umgang von Mitarbeitern und Zivildienern mit den Menschen mit Behinderung spürbar. Man merkt einfach, dass es ihnen dort gut geht.“ In Zeiten, wo die Kosten für den Sozialfonds gerade für kleine Gemeinden sehr drückend sind, seien solche Besuche sehr wertvoll. „Wenn man sieht, welche Leistung hier erbracht wird, relativiert sich vieles“, zeigte sich Fridolin Plaickner begeistert.