Papierrosen als Zeichen der Solidarität

13.05.13 / 13:12

Tolles Engagement  für ein solidarisches Miteinander zeigten Schülerinnen in Bregenz und Dornbirn.

Sie verteilten kurz vor dem Muttertag in der Bregenzer und Dornbirner Innenstadt Papierrosen – übrigens alle Schülerinnen  der 2b Klasse BAKIP Institut St. Josef im Unterricht gefertigt. „Viele wissen nichts vom Zusammenhang von  Blumen aus Afrika und weltweit 840 Millionen hungernden Menschen“, so eine Schülerin. Mit ihrer Aktion wollten sie darauf aufmerksam machen, dass auf tausenden Hektar Ackerland  beispielsweise in Afrika Rosen oder andere Blumen in Gewächshäusern gezüchtet werden, die dann billig in Europa verkauft werden, anstatt Getreide oder andere Nahrungsmittel für hungernde Menschen anzubauen.

Über die durchwegs positiven Reaktionen freuten sich die Schülerinnen besonders, wollten sie doch mit ihrer Aktion einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und zur Nachhaltigkeit leisten. „Ich habe bisher nie darüber nachgedacht, woher die Blumen, die ich kaufe, kommen,“ gestand eine Passantin, „in Zukunft werde ich darauf aber verstärkt Augenmerk legen.

Mit der Aktion startete die Caritas Auslandshilfe die Kampagne „Zukunft ohne Hunger“, die mit einem Benefizkonzert der Gruppe „Krauthobel“ am Freitag, 31. Mai, am Spielboden in Dornbirn und mit Aktivitäten im Zusammenhang mit der Kooperation der Vorarlberger Bäcker im gesamten Juni fortgesetzt wird. „Ein herzliches Danke den engagierten Schülerinnen und allen, die die Botschaft der Papierrosenaktion offen angenommen haben“, so Michael Zündel von der Caritas Auslandshilfe abschließend.