Rückenwind für „Emils kleine Sonne“

05.07.13 / 12:20

Chorgemeinschaft „Cantemus“ aus Bürserberg singt für ein Projekt der Caritas für Menschen mit Behinderung in Armenien.  

Geplant war, dass die Mitglieder des Chors „Cantemus“ von Haus zu Haus ziehen und den Segen für das neue Jahr in die Häuser der BürserbergerInnen bringen. Das Engagement der SängerInnen wirkte jedoch ansteckend und so machten Nikologruppe, Kinderchor und Gastronomiebetriebe bei der tollen Aktion mit.  

„Und wie es Brauch ist, haben wir um gute Gaben gebeten, die zur Gänze dem Caritas-Projekt „Emils kleiner Sonne“ in Armenien zugute kommen,“ erzählt Obmann Josef Fritsche. Daneben wurden verschiedene Aktionen gestartet. Neben einer Nikoloaktion beteiligten sich auch verschiedene Gastronomiebetriebe. So gestaltete die Familie Morscher vom Hotel Taleu eine Tombola für Gäste. Das beachtliche Ergebnis von 5.800 Euro konnte die Chorgemeinschaft dieser Tage im Rahmen einer Scheckübergabe an Caritas-Mitarbeiter Daniel Zadra übergeben. „Es ist wunderbar miterleben zu dürfen, wie Menschen aus Vorarlberg sich für benachteiligte Menschen in Armenien stark machen. Dies ist ein ganz besonderes Signal von weltweiter, gelebter Solidarität,“ freute sich Daniel Zadra über die großzügige Spende. Aber auch für Irmgard Müller von der Chorgemeinschaft Cantemus ist die Unterstützung des Projektes eine Herzenssache: „Allen Bürserbergern, die gespendet haben, kann ich versichern, dass sie Großes bewirken – sie verhelfen Kinder mit Behinderung zu einem besseren und würdevolleren Leben.“

In Armenien haben Kinder mit mehrfacher Behinderung in der Gesellschaft kaum Platz. Einen Lichtblick bildet da das von der Caritas Vorarlberg unterstützte Projekt „Emils kleine Sonne“. Noch wird an der neuen Tagesstätte gebaut, doch bald können dort Kinder und Jugendliche mit mehrfacher Behinderung gefördert und in ein selbstständigeres Leben begleitet werden. Die Spende aus Bürserberg wird gezielt in die Gestaltung des Außenbereichs von „Emils kleiner Sonne“ investiert. Hier soll neben einem barrierefreien Erlebnisgarten auch Begegnungsräume für Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen werden.