„Entwicklung ist möglich“

29.07.13 / 14:52

Am Dienstag, 30. Juli, informieren Caritas-MitarbeiterInnen bei der Straßenaktion „Zukunft ohne Hunger“ auf dem Wochenmarkt in Feldkirch über Projekte in Afrika und laden zu kulinarischen Kostproben von traditionellen afrikanischen Gerichten.  

Ein täglich gedeckter Tisch für uns Selbstverständlichkeit - in Entwicklungsländern wie Äthiopien und Mosambik sieht die Situation jedoch anders aus. Zahlen spiegeln die traurige Wirklichkeit wider: 840 Millionen Menschen hungern weltweit, über 160 Millionen Kinder sind chronisch unterernährt - alle zwölf Sekunden verhungert ein Kind.

Kinder sind auch meistens die ersten, die dem Hunger zum Opfer fallen. Bei unterernährten Kindern setzt der Verfall nach wenigen Tagen ein, sie werden lethargisch und immer dünner. Das Immunsystem bricht zusammen.  

Doch die dramatischen Zahlen sollten uns nicht dazu verleiten zu verzweifeln oder gar aufzugeben“, sagt Martin Hagleitner-Huber, von der Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg. „Denn es gibt Möglichkeiten, den lähmenden Auswirkungen von Unterernährung erfolgreich entgegenzutreten.“

Einige dieser Möglichkeiten setzt die Caritas Vorarlberg gemeinsam mit verlässlichen Partnern vor Ort in Äthiopien und Mosambik durch. So ermöglicht beispielsweise ein Ernährungsprogramm für Schulkinder in der Region Arramo in Südäthiopien 800 Kindern den Schulbesuch und verbessert ihren Gesundheitszustand. Saba ist eines der Kinder, sie lebt mit ihren Eltern und fünf Geschwistern in einem kleinen Dorf, rund eine Stunde Fußmarsch von der Schule in der Missionsstation Arramo entfernt. Wie viele Kinder aus ihrem Dorf durfte auch sie mit sechs Jahren noch nicht zur Schule. Im Herbst letzten Jahres hat sich das geändert. Seit es in der Schule täglich ein warmes Mittagessen für alle Kinder gibt, darf Saba die Schule besuchen. „Für das Mädchen und viele andere Kinder des kleinen Dorfes hat sich dieses Programm nicht nur zu einem Weg  aus der Mangelernährung erwiesen, sondern auch zum Zugang zu Schule und Bildung“, berichtet Martin Hagleitner-Huber.

Informationsflyer

„Besonders dieser Programmschwerpunkt in Äthiopien zeigt ganz deutlich, dass Entwicklung möglich ist“, sagt Martin Hagleitner-Huber. „Helfen Sie mit eine Zukunft ohne Hunger für alle zu realisieren“, so sein Appell.

 

Die Caritas Vorarlberg ruft im Sommer zur Unterstützung der Kampagne „Zukunft ohne Hunger“ auf. Bereits mit einer Spende von beispielsweise 30 Euro erhalten 20 Kinder in Arramo einen Monat lang ein warmes Mittagessen. Über dieses und weitere Projekte informieren MitarbeiterInnen der Caritas am Dienstag, 30. Juli, bei der Straßenaktion „Zukunft ohne Hunger“ auf dem Wochenmarkt in Feldkirch und verteilen kulinarische Kostproben von traditionellen afrikanischen Gerichten. Weitere Termine sind für August geplant. „Mit dieser Aktion laden wir die Marktbesucher ein mit uns ins Gespräch zu kommen“, freut sich Martin Hagleitner-Huber über einen regen Austausch.      

Straßenaktion „Zukunft ohne Hunger“ - Termine  
Dienstag, 30. Juli:
Wochenmarkt Feldkirch, ab 10 Uhr

Freitag, 2. August:
Wochenmarkt Bregenz, Kornmarktplatz, ab 9 Uhr
Bauernmarkt Bregenz, Kaiserstraße, ab 11 Uhr

Mittwoch, 14. August:
Wochenmarkt Dornbirn, ab 9 Uhr
Wochenmarkt Rankweil, ab 11 Uhr Mittwoch

Mittwoch, 28. August:
Wochenmarkt, Bludenz, ab 10 Uhr Donnerstag

Donnerstag, 29. August:
Wochenmarkt Lustenau, ab 9 Uhr
Wochenmarkt Hohenems, ab 11 Uhr        

Spendenkonto - Raiffeisenbank Feldkirch
KtoNr. 40.006, BLZ 37422
Kennwort: Zukunft ohne Hunger
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