Soziales Engagement hautnah erlebt

14.10.13 / 09:02

Seit Jahren unterstützen Schülerinnen der Klasse 5HLWA Institut St. Josef in Feldkirch ein Hilfsprojekt der Caritas Vorarlberg in Äthiopien.

Nun dürfen vier Jugendliche mit ihrer Klassenlehrerin vor Ort reisen und können dort die Arbeit des Ärzteehepaares Marlene und Dr. Bruno Renner kennen lernen.  

Die Impfungen sind abgeschlossen, die Koffer gepackt. Die Vorfreude ist bei Lea-Maria, Gabriela, Hannah, Eva und Klassenlehrerin Nancy Beck-Maas riesengroß. „Ich kenne das Projekt aus Erzählungen, umso mehr freue ich mich nun, selbst mit nach Äthiopien reisen zu dürfen, um mir mein eigenes Bild von der Kultur, den Menschen und ihrer Arbeit und Lebensweise dort zu machen.“

Gabriela kennt wie auch ihre Mitschülerinnen das Hilfsprojekt in Südäthiopien, das das Ärzteehepaar Marlene und Bruno Renner gemeinsam mit der Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg aufgebaut hat, sehr gut.

 

Gesundheitsstationen in Südäthiopien
Das Ehepaar aus Vorarlberg arbeitet seit mehreren Jahren ehrenamtlich  bei der Verbesserung der Basisgesundheitsversorgung in den elf Kliniken des Vikariats Awasa, die jährlich für rund 500.000 Menschen der Region medizinische Anlaufstellen sind, mit.

Die vier Schülerinnen reisen gemeinsam mit ihrer Lehrerin einmal zu zweit und einmal zu dritt für jeweils eine Woche nach Südäthiopien, um sich selbst vor Ort ein Bild zu machen. Seit mehr als fünf Jahren unterstützen Schülerinnen der Klasse 5HLWA Institut St. Josef in Feldkirch mit großer Begeisterung und Effizienz die ehrenamtliche Arbeit des Ehepaars Renner in Südäthiopien.

Klassenlehrerin Nancy Beck-Maas gelang es bereits in der ersten Klasse die Schülerinnen für das Projekt zu gewinnen. Lea-Maria erinnert sich: „Wir waren sofort Feuer und Flamme und überlegten, wie wir das Projekt am besten unterstützen können. Schnell war uns klar, dass so ein Projekt viel persönlichen Einsatz erfordert und wir alle aufgefordert waren, zu helfen.“  So wurden  Jausenverkäufe, Herbstmärkte, Benefizabende, Konzerte und  Aufführungen organisiert.  „Mit jedem Jahr hatten wir mehr Routine, wussten besser Bescheid, wie alles läuft und hatten auch immer neue Ideen“, erzählt Lea-Maria.

Groß war dann auch die Begeisterung, als die Schülerinnen erfuhren, dass vier von ihnen nun als „Lohn“ für ihr unermüdliches Engagement jetzt im Oktober selbst nach Äthiopien reisen dürfen.