Ein Recht auf ein bisschen Glück

03.02.14 / 10:51

Vor 25 Jahren wurde die Kinderrechtskonvention der UN von insgesamt 193 Ländern der Erde unterzeichnet.

Weil Kinder am meisten auf Schutz und Unterstützung von außen angewiesen sind, hat die österreichische Caritas die Unterstützung von Kindern in Not in ihren Projekten als Schwerpunkt definiert.

„Wenn man Menschen in Not weltweit nachhaltig helfen will, muss man in Projekte für Kinder investieren. Sie bedeuten die Zukunft eines Landes.“

Abba Gobezayehu, Caritasdirektor der äthiopischen Diözese Meki, berichtete im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit dem Leiter der Caritas-Auslandshilfe, Martin Hagleitner-Huber sowie Jugendbotschafterin Lena Feurstein, wie effiziente Hilfe aussehen kann.

So wurde allein im vergangenen Jahr 40.000 Kindern - diese Zahl entspricht auch der Pflichtschüleranzahl in Vorarlberg  – durch Projekt- und Programmarbeit der Zugang zu Schulbildung ermöglicht.

Die Caritas Vorarlberg unterstützt dabei Projekte in den Partnerländern Äthiopien, Mosambik, Ecuador und Armenien mit der Finanzierung von Lehrern, der Bereitstellung von Klassenräumen, durch Freiwilligenarbeit und ergänzend mit Ernährungsprogrammen für die Schüler.

Emils Kleine Sonne

Kinder mit Behinderungen, vor allem jene mit mehrfachen Behinderungen, sind in vielen Staaten weltweit von Bildung und Förderungsmaßnahmen weitestgehend ausgeschlossen. 82% der Menschen mit Behinderung leben in Entwicklungsländern, 98% von ihnen haben keinen Zugang zu Rehabilitation.

Ihre Familien leben oft in sozialer Isolation und aufgrund erhöhter Kosten in Armut. In der armenischen Stadt Gyumri entsteht derzeit – nicht zuletzt durch tatkräftige Hilfe aus Vorarlberg – „Emils Kleine Sonne“, ein Förderzentrum für Kinder und Jugendliche mit mehrfacher Behinderung. In einem Land mit knapp drei Millionen Einwohnern ist dies ein bislang einzigartiges Projekt, das neue Zentrum soll auch ein Umdenken in der Politik sowie in der Bevölkerung einleiten.

 

Dass auch junge Menschen hierzulande etwas bewirken können, darüber berichtete Jugendbotschafterin Lena Feurstein. „61 Prozent der Jugendlichen in Österreich wissen gar nicht, dass es überhaupt Kinderrechte gibt“. Die Jugendbotschafterinnen rücken durch verschiedenste Aktionen das Thema mehr in die Mitte.

Im Rahmen der aktuellen Kinderkampagne der Caritas im Monat Februar lenkt die Caritas Vorarlberg den Blick speziell auf Projekte in den Partnerländern Armenien, Äthiopien, Ecuador und Mosambik, die Kindern einen besseren Start ins Leben ermöglichen.

 

Kinderkampagne der Caritas Vorarlberg

Spendenkonto: 40.006
Raiffeisenbank Feldkirch (BLZ 37422)
Kennwort: Kinderkampagne