Fastenprojekt erweitert den Horizont

25.03.14 / 16:14

Gemeinsam mit Stefanie Thaler, einer freiwilligen Mitarbeiterin der Caritas, die im vergangenen Jahr sehr viel Zeit in den Caritasprojekten in Armenien verbrachten, verglichen die Kinder die Situation von Kindern in Armenien mit der in Österreich.

„Mir hat es super gefallen, etwas über Armenien zu lernen. Ich habe ein Muster gemalt auf unserer Papier-Tracht und habe gelernt meinen Namen in armenischer Schrift zu schreiben“, so die sechsjährige Leonie Dönz aus der 1b.

Und auch Hanna Haumer, Schülerin der 4a Klasse in Schruns fand die beiden Projekttage über Armenien und das Caritas-Projekt sehr interessant. „Wir haben über das Projekt 'Emils kleine Sonne' vier Stationen in der Klasse gemacht, an denen wir zum Beispiel einen Kalender gestaltet haben mit unseren Feiertagen und denen in Armenien, oder Wünsche auf Stoffstreifen geschrieben haben.“

Und was sagt Benjamin Vallaster, Schüler der 2a Klasse zu den Projekttagen und dem darüber gelernten: „Ich finde es cool, dass ich meinen Namen nun mit armenischen Schriftzeichen schreiben kann“.

Jedes Jahr beteiligt sich die Volksschule Schruns mit allen SchülerInnen am Fastenprojekt der Pfarre Hl. Jodok in Schruns. Heuer sammelten SchülerInnen und LehrerInnen gemeinsam mit den freiwilligen HelferInnen der Pfarre für einen Neubau des Förderzentrums für Menschen mit mehrfacher Behinderung in Gyumri, der zweitgrößten Stadt Armeniens.

Auch das Kirchenopfer vergangenen Sonntag und der Erlös des Suppentages danach fließen zur Gänze in das Vorzeigeprojekt der Caritas Vorarlberg. Isolde Mündle, Lehrerin der Klasse 3a: „Wir Lehrer unterstützen diese Aktion sehr gerne und ich persönlich finde das eine super Sache. Wir haben in der Klasse eine Kassa aufgestellt und viele Kinder haben gerne einen Teil ihres gesparten Geldes für dieses Projekt gespendet.“

Doch dass es nicht einfach nur um das sammeln von Geld geht, sondern auch darum, soziale Verantwortung zu entwickeln bestätigt auch die Direktorin der Schule, Cornelia Schlatter: „Es ist mir wichtig, dass die Kinder sehen, dass es nicht allen so gut geht wie uns. Unter dem Motto 'gemeinsam den Weg gehen' wollen wir auch weiterhin mit den Projektverantwortlichen in Armenien in Kontakt bleiben und die Kinder über die Entwicklungen vor Ort auf dem Laufenden halten.“