Damit Inklusion kein Schlagwort bleibt …

05.05.14 / 12:06

Jeder Mensch ist in seiner Art einzigartig – ob mit Behinderung oder ohne.

In diesem Zusammenhang rückt der Begriff „Inklusion“ immer mehr in die Gesellschaft.

Inklusion hat zum Ziel, dass die Verschiedenheit aller Menschen als Geschenk wahrgenommen wird und Menschen mit Behinderung als wertvoller und selbstverständlicher Teil der Gesellschaft gesehen werden.

Einmal jährlich zeichnet die „Inclusia“ in Klagenfurt Projekte und Initiativen junger Menschen, die sich um Inklusion bemühen aus. Besonders erfreulich aus Vorarlberger Sicht: „Wir wurden von insgesamt 14 österreichweiten Projekteinreichungen auf den ersten Platz gewählt“, freut sich Raphael Barwart von Caritas-Leben in Selbständigkeit. „Wir“, das sind in diesem Fall die Initiatoren der inklusiven Disco „Kumm inna“ in der Bludenzer „Villa K.“.

Voller Freude konnten so Marco Walch, Hermann Marte, Heidi Mackowitz als Mit-OrganisatorInnen der Disco-Abende sowie der Stellenleiter der offenen Jugendarbeit Bludenz, Michael Linher und Raphael Barwart von Leben in Selbständigkeit der Caritas den Siegerscheck in Höhe von 1.000 Euro entgegen nehmen.

Das Disco-Projekt „Kumm inna“  in der „Villa K.“ findet schon seit über fünf Jahren statt und hat sich kontinuierlich zu einem Treffpunkt für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne Behinderung etabliert.

„Es ist ein idealer Treffpunkt, wo Barrieren abgebaut werden  und Leute Spaß haben können“, erzählt Raphael Barwart. „Viele Freundschaften sind hier schon entstanden.“

Die nächste Disco „Kumm inna“ findet übrigens am Freitag, 9. Mai, statt.