Begleiter am Ende des Lebens

09.05.14 / 14:15

„Die Arbeit bei Hospiz Vorarlberg ist eine sehr erfüllende Aufgabe,“ sagt eine ehrenamtliche Mitarbeiterin.

„Nach meiner Pensionierung war für mich klar, dass ich mich engagieren will. Bei Hospiz habe ich das gefunden, das mir gefällt und für mich stimmig ist.“

Im ganzen Land sind über 200 Frauen und Männer freiwillig tätig. Rund 34.500 Stunden standen sie im vergangenen Jahr im Einsatz. Die Aufgabe die sie dabei übernehmen, ist keine leichte. Sie begleiten lebensbedrohlich erkrankte Menschen sowie deren Angehörige. „Selten wird das Leben so intensiv gelebt wie am Ende des Lebens“, weiß Irmtraud Heinzle, Hospiz-Koordinatorin.  „Mit schwer erkrankten PatientInnen und deren Angehörigen ein Stück des Weges zu gehen – das ist das große Anliegen von Hospiz Vorarlberg.“

Diese Tätigkeit erfordert viel Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen, Empathie, Reflexionsbereitschaft, Toleranz und setzt die Bereitschaft voraus, ein Stück Zeit mit anderen zu teilen. Dafür werden die HospizbegleiterInnen in einem Befähigungskurs qualifiziert und geschult.

Im ganzen Land sind Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich für die Begleitung von schwerkranken, sterbenden und trauernden Menschen einsetzen möchten, willkommen. Im Herbst dieses Jahres startet ein neuer Befähigungskurs. Dazu findet am Donnerstag, 5. Juni, um 19 Uhr im Jugendheim Rankweil ein Infoabend statt. Eine Voranmeldung ist dazu nicht nötig.

 

Informationsabend Hospiz Vorarlberg

Donnerstag, 5. Juni, um 19 Uhr im Jugendheim Rankweil, Pfarre St. Josef

Hospiz Vorarlberg
Maria-Mutter-Weg 2
6800 Feldkirch
T 05522-200 1100