Werkstätte als Chance für junge Leute

14.07.14 / 15:01

Werkstätte Montafon bietet jungen Menschen über die „Soziale Berufsorientierung Vorarlberg“ (SBOV) oder als Zivildiener die Möglichkeit, die Arbeit mit Menschen mit Behinderung kennenzulernen.

 

Alexandra Fritz ist 18 Jahre alt und kommt aus Bartholomäberg. Die junge Frau hat vor einigen Monaten ihre Lehre als Friseurin abgeschlossen – und war dennoch unsicher, ob sie in diesem Beruf weiterarbeiten möchte. „Eine Freundin hat mir dann von der Möglichkeit der 'Sozialen Berufsorientierung' erzählt und so habe ich mich dann bei Irmgard Müller in der Werkstätte Montafon gemeldet“, erzählt Alexandra Fritz, die nun seit September 2013 in der Werkstätte mitarbeitet. Und das mit großer Begeisterung und Engagement, wie auch Werkstättenleiterin Irmgard Müller bestätigt: „Dieses Jahr der sozialen Berufsorientierung ist eine große Chance für junge Männer und Frauen. Sie lernen nicht nur den Sozialbereich kennen, sondern können sich in diesem Jahr auch beruflich orientieren.“

Im Fall von Alexandra Fritz war für die sympathische Montafonerin schon nach wenigen Wochen klar, dass die Arbeit im Sozialbereich genau das Richtige für sie ist. „Sowohl meine Mutter als auch meine Freunde hätten nie gedacht, dass ich mich so für diesen Beruf begeistern könnte. Aber ich bin mir ganz sicher, dass ich genau das weiter machen möchte. Darum bewerbe ich mich in der Kathi-Lampert-Schule, die ich dann hoffentlich in drei Jahren also diplomierte Sozialbetreuerin abschließen werde.“

Auch der 19-jährige Zivildiener Lukas Tschann aus Schruns, unterstützte bis vor wenigen Tagen noch die MitarbeiterInnen der „Montafoner Kerze“, die zur Werkstätte Montafon gehört. Als Zivi hat er sich vergangenes Jahr in der Werkstätte Montafon gemeldet und beendet seinen Dienst erst kürzlich. „Freunde von mir haben mir damals von der Möglichkeit erzählt, hier in der Werkstätte den Zivildienst zu absolvieren. Für mich war das super, weil ich ja in Schruns lebe und es hat mir sehr gut gefallen.“

War es für den jungen Mann anfänglich noch etwas schwierig mit Menschen mit Behinderung zusammenzuarbeiten, so ist da nun selbstverständlich für ihn geworden. „Allerdings kann ich mir nicht vorstellen für immer in diesem Beruf zu arbeiten, aber es war eine tolle Erfahrung, die ich nur weiterempfehlen kann.“   

Junge Frauen und Männer, die Interesse an „Sozialer Berufsorientierung“ oder dem Zivildienst in der Werkstätte haben, melden sich bei

Irmgard Müller
T 05522-200 2210