Zukunftsperspektiven für Kinder

23.02.15 / 09:59

Robert Moosbrugger, in der Auslandshilfe tätig, mit schwarzen Kindern und Jugendlichen auf einem Gruppenfoto.

Nach seinem Einsatz für die Opfer der Erdbeben-Katastrophe in Haiti, engagiert sich Robert Moosbrugger für Projekte der Caritas Vorarlberg in Armenien.  

 

Wenn Robert Moosbrugger fünf Jahre nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti in dieses Land kommt, dann sind die Veränderungen, der durch internationale Hilfe und die Anstrengungen der Bevölkerung vor Ort möglich wurde, augenscheinlich: "Mit den Spenden aus Österreich wurden für 428 Familien neue Häuser gebaut, 400 Familien wurden bei der Reparatur ihrer beschädigten Häuser unterstützt. Gemeinsam mit den Salesianer Schwestern Don Boscos baute die Caritas ein zerstörtes Waisenhaus am Stadtrand von Port-au-Prince als Kinderdorf wieder auf. Das neue Gebäude gibt 150 Mädchen und deren BetreuerInnen ein Dach über dem Kopf. In Cité Soleil, einem der ärmsten Stadtteile von Port-au-Prince, hat die Caritas eine Schule für 1.200 Kinder wieder aufgebaut."

Die Hauptstadt erhole sich nur langsam vom Erdbeben. "Die unzähligen Zeltstädte auf öffentlichen Plätzen, sind inzwischen aus dem Stadtbild verschwunden. Die Wiederaufbauarbeiten gehen allerdings nur schleppend voran und zahlreiche Menschen leben weiterhin in provisorischen Notunterkünften." Zudem kämpfe der ärmste Staat Lateinamerikas mit Arbeitslosigkeit und einer hohen Analphabetenrate.

 

Deswegen dürfe das Land auch fünf Jahre nach dem Erdbeben nicht vergessen werden. Schlüssel für die Zukunft des Landes ist aus Sicht der Caritas der Zugang zu Schule und Bildung - deshalb werden über 5.000 Grundschüler mit Schulmaterialien und Fortbildungen für LehrerInnen unterstützt.  

Robert Moosbrugger ist in der Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg tätig und engagiert für den Aufbau von "Emils Kleiner Sonne", einer Tagesstätte für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, tätig. Dieses Projekt gilt als zukunftsweisend für die ganze Region und wurde mit enormer Unterstützung zahlreicher Vorarlberger Firmen und Privatpersonen - allen voran Reiseunternehmer Emil Nachbaur - umgesetzt. "Es ist für viele wirklich zu einer Herzensangelegenheit geworden", berichtet Robert Moosbrugger.

Die Bauarbeiten am Gebäude sind so gut wie fertig, momentan erfolgen letzte Komplettierungen der Inneneinrichtung. "Aber in wenigen Wochen können die Kinder das Haus beziehen." Große Aufgabe für heuer ist, dieses neue Gebäude auch mit Leben zu füllen und die Eingliederung der Kinder und Jugendlichen zu optimieren. Wir merken aber schon jetzt, dass das Haus eine gewisse "Leuchtturm-Wirkung" hat und eine positive Veränderung weit über die Grenzen der Stadt Gyumri hinaus mit sich bringt.        

 

Kinderkampagne der Caritas Vorarlberg
Spendenkonto:
Raiffeisenbank Feldkirch
IBAN AT32 3742 2000 0004 0006,
BIC RVVGAT2B422
Kennwort: Kinderkampagne  

 

Freiwilligeneinsätze
Engagierten Menschen wird im Rahmen des Programmes der internationalen Freiwilligeneinsätze die Möglichkeit geboten, in den Partnerländern Äthiopien, Armenien, Mosambik, Ecuador und Rumänien mitzuarbeiten.  

Projektbeschreibungen: www.caritas-vorarlberg.at