Eine Brücke zwischen Göfis und Armenien

11.05.15 / 17:22

Kinder der Volksschule Göfis an einem Stand in der Gemeinde. Sie halten dabei Lebensmittel wie Marmelade und Pfannkuchen in die Kamera.

Die Kinder des Göfner Kinderchor „Kunterbunt“ sammelten gemeinsam mit Chorleiterin Angelika Schönbeck für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Armenien. Beim Spendensammeln waren die Kids dabei ideenreich.

Schauplatz Göfner Dorfmarkt: „Waffeln zu verkaufen!“ rufen die jungen Sängerinnen und Sänger des Kinderchors „Kunterbunt“ lautstark. Doch schon der Duft der süßen Köstlichkeiten lockt die BesucherInnen an ihren Stand – mit großem Eifer wurden beim Dorfmarkt unzählige Waffeln gebacken und verkauft. Zudem fungierten die Chorkinder als lebender „Wurlitzer“: Frei nach dem Motto „Sie wünschen, wir singen“ waren die Akteure zu buchen: Sobald eine Spende einging, sangen die Kinder ein Wunschlied für den edlen Spender.

„Das meist gewünschte Lied war `Am Bergle döt domma´ erzählt Chorleiterin Angelika Schönbeck, dass dieses Lied sogar sechs Mal gewünscht wurde. „Die Benefizaktion war für die Kinder eine neue, aber lustige Erfahrung, bei der sie mit Feuereifer dabei waren.“ Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Fast 400 Euro konnten an Robert Moosbrugger von der Auslandshilfe der Caritas übergeben werden. Das Geld kommt „Emils kleiner Sonne“, einem Förderzentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in der armenischen Stadt Gyumri zugute. Dank großer Unterstützung aus Vorarlberg konnte ein Neubau umgesetzt werden, der gerade fertiggestellt wird.