Sicherheit für die vom Krieg in Syrien am schwersten betroffenen Menschen

12.10.15 / 10:01

Drei syrische Familien sind im Rahmen eines humanitären Aufnahmeprogramms der Bundesregierung nun in Vorarlberg angekommen.

Seit fünf Jahren herrscht in Syrien Krieg. Alte Menschen, Kranke und traumatisierte Familien leben unter menschenunwürdigen und trostlosen Verhältnissen in Camps oder haben irgendwo einen Unterschlupf in den Nachbarländern gefunden.  Das so genannte „Resettlement-Programm“ der österreichischen Bundesregierung, das im heurigen Sommer angelaufen ist, macht möglich, dass 650 Flüchtlinge in Österreich Zuflucht finden und direkt hierher kommen können. Die UNO wählt diese Familien nach sozialen Kriterien aus und bereitet diese Kriegsflüchtlinge  auf ein  neues Leben in Sicherheit mit Perspektive und Zukunft vor.

Diese Woche sind die ersten drei Familien mit insgesamt zehn kleinen Kindern aus dem Libanon nach Vorarlberg gekommen und werden nun in Dornbirn, Möggers und Riezlern eine neue Heimat finden. „Es ist beeindruckend, wie sich hier schon im Vorfeld Freiwilligenteams gebildet haben und sich intensiv auf diese Ankunft vorbereitet haben“,  bedankt sich Projektleiter Michael Natter von der Caritas für dieses Engagement. Jetzt gehe es darum, diese Familien im Rahmen einer Alltagsintegration einfühlsam  zu begleiten. Ziel ist es, besonders schutzbedürftigen Menschen eine Neuansiedelung - ohne sich nochmals auf eine gefährliche Fluchtroute begeben zu müssen  - mit Zukunft  innerhalb der EU zu ermöglichen.