Rasche Hilfe für Flüchtlinge

23.10.15 / 08:11

Eine junge Mutter hält ihr kleines Mädchen in der Hand. Der kleine Bruder gibt dem Mädchen ein Bussi auf die Backe. Die Mutter hat den Kopf in Richtung Kinder gesenkt und sieht entspannt zu ihnen.

Von der Caritas Vorarlberg werden derzeit 1.948 AsylwerberInnen betreut. Die größte Herausforderung ist, die neu ankommenden Menschen binnen kurzer Zeit menschenwürdig unterzubringen und gut zu versorgen. Durch enormes Engagement gelingt es, die erforderliche Anzahl an Flüchtlingen zu beherbergen und so die vorgegebene Quote zu erfüllen. Als zweiter Schritt sind Deutschkenntnisse und spätestens nach einem positiven Asylbescheid. Arbeit und Wohnraum wichtig.  

Die täglichen Nachrichten über die Not jener Menschen, die in Europa Zuflucht vor Krieg und Hunger suchten, machen in Vorarlberg viele Menschen betroffen. Allein bei der Caritas Vorarlberg meldeten sich in den vergangenen Monaten über 300 Frauen und Männer, die den Flüchtlingen durch freiwilliges Engagement helfen möchten.

Schauplatz Haus Gaisbühel in Bludesch: 55 Freiwillige sind regelmäßig im Haus und unterstützen die Bewohner im Alltag. „Das geschieht auf ganz unterschiedliche Art und Weise“, erzählt Caritas-Mitarbeiterin Margot Pires. Die Unterstützung der Kinder bei ihren Hausaufgaben und beim Lernen, Deutschkurse für Erwachsene und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung durch Freiwillige sind immens wichtig. „Die Menschen kommen oftmals mit einer großen Unsicherheit und Angst hier an. Die
Begegnung hilft ihnen dabei, gut Fuß fassen zu können.“
Die Schritte zur Integration helfen aber auch umgekehrt den VorarlbergerInnen, mögliche Vorbehalte abzubauen.

Hilfe bei der Integration

Um Freiwillige in ihrer wertvollen Arbeit gut zu unterstützen, sind für die Caritas Spenden ebenso hilfreich, wie für zusätzliche Deutschkurse und spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche. Gemeinsamer Auftrag ist es, schutzsuchenden Frauen, Männern und Kindern, die in Österreich um Asyl angesucht haben, eine Starthilfe zu geben und somit die Weichen für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft zu stellen. Die Herausforderung kann so auch eine große Chance für Österreich sein. Denn viele Flüchtlinge – etwa aus Syrien – sind hochqualifiziert und können einen wichtigen Beitrag am österreichischen Arbeitsmarkt leisten. Für die Integrationsmaßnahmen braucht die Caritas allerdings Unterstützung: „Durch Spenden können wir flexibel reagieren und dort Hilfe anbieten, wo sie am dringendsten gebraucht wird“, betont Fachbereichsleiter Bernd Klisch. Der heutigen „Neuen“ liegt ein Zahlschein bei – Ihre Spende ermöglicht rasche Hilfe für Flüchtlinge. Danke!