Weltoffenheit in zweifacher Hinsicht

03.11.15 / 08:35

Eine junge Frau hält einen Jungen, der im Rollstuhl sitzt, an den Händen. Im Hintergrund befinden sich andere Menschen.
Ein großer Saal, mit viel Publikum. Im Vordergrund schauen zwei Männer mittleren Alters in die Kamera.

Bei einer Filmpräsentation des Feldkircher Regisseurs Niko Mylonas über den Südwesten der USA spendeten die BesucherInnen 2.600 für das Caritas-Projekt „Emils Kleine Sonne“. Die Initiative für diese Veranstaltung ging von Niko Mylonas sowie der Firma Nachbaur Reisen aus.

Für den Feldkircher Reiseunternehmer Emil Nachbaur ist das Förderzentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in der armenischen Stadt Gyumri eine Herzensangelegenheit. Er ist nicht nur Namensgeber für das Projekt, das in den vergangenen zwei Jahren umgesetzt und im September feierlich eröffnet werden konnte, er legte auch mit einer äußerst großzügigen Erstspende den Startschuss für „Emils Kleine Sonne“. Auf einer Fläche von 1.400 Quadratmetern wurde das neue Zentrum mit Therapieräumen, Werkstätten und vielem mehr errichtet.

Bei einer Filmpräsentation von Regisseur Niko Mylonas, der die Schönheiten des Südwestens der USA festhielt, wurde auch das Projekt „Emils Kleine Sonne“ vorgestellt. Dass er durch seine Arbeit benachteiligten Kindern helfen kann, freut den Regisseur ganz besonders. Die Gäste des Abends unterstützten das Projekt ihrerseits mit Spenden von insgesamt über 2.600 Euro. „Die Bauphase ist abgeschlossen, wir sind aber um Unterstützung für den laufenden Betrieb und für Therapieangebote sehr froh“, richtet Caritas-Mitarbeiter Robert Moosbrugger an dieser Stelle ein herzliches „Danke“ aus.