Jugend setzt sich für Frieden ein

23.11.15 / 08:17

JugendbotschafterInnen der youngCaritas erreichten beim Interregionalen Jugendprojekt-Wettbewerb in Vaduz den zweiten Rang.

Nicht zu übersehen sind die „Riesenkinder“, die die JugendbotschafterInnen der youngCaritas in den vergangenen Monaten angefertigt haben und künftig in Schulen, bei Ausstellungen und an öffentlichen Plätzen stehen und entsprechend Aufmerksamkeit bekommen: Die 2 Meter 70 großen Figuren, bestehend aus Litfaßsäulen, die Arme aus Lüftungsrohren, der Kopf aus Riesen-Luftballons, verkleidet mit Pappmaché und Händen aus Schaumstoff machen auf die zehn Grundrechte der Kinderrechtskonvention aufmerksam. „Auf den ersten Blick sind sie ein Hingucker, bei genauerem Hinsehen macht ihre Botschaft betroffen und nachdenklich“, erläutert Nico Kantner, Leiterin des Projektes der youngCaritas.

Kinder werden mit umfassenden Rechten geboren. Sie haben ein Recht auf Leben, auf Überleben, auf Entwicklung, auf Bildung. Und ein Recht, dass ihre Anliegen gehört werden. Dass dies bei weitem nicht so ist, zeigen die Fakten: Jedes zweite Kind weltweit erlebt Gewalt in seiner Familie, jedes vierte lebt in extremer Armut. Jedes siebte Kind muss täglich schwer arbeiten. 6,3 Millionen Kinder sterben jedes Jahr vor ihrem fünften Geburtstag. Weltweit müssen 15 Prozent der Kinder arbeiten, elf Prozent der Mädchen werden vor ihrem 15. Geburtstag verheiratet.

Das Projekt stieß nun auch beim Interregionalen Jugendprojekt-Wettbewerb in Vaduz auf sehr positives Echo. Nach der Vorauswahl in Vorarlberg wurden die Riesenfiguren aus insgesamt 30 Projekten mit dem zweiten Rang und einem entsprechenden Preisgeld belohnt. Die JugendbotschafterInnen wären aber nicht die JugendbotschafterInnen, hätten sie dabei die Möglichkeit der Präsentation nicht gleich für ein weiteres Anliegen benutzt: Als jüngstes „Kind“ haben sie ein Kurzvideo mit einem Friedensappell „Peace for all the children in the world“ gedreht. Nachzusehen ist dieser Clip auf www.kinderweltweit.at.