„Die größte Katastrophe ist die, nichts zu tun!“

27.01.16 / 10:05

Ein kleines junges Mädchen steht vor einem Baumstamm. Sie ist dunkelhäutig, hat große braune Augen und braune Haare und trägt viel Halsschmuck.

Angesichts aktueller Krisensituationen in vielen Ländern gerät die Situation der Schwächsten, der Kinder, leicht aus dem Blick. „Wir können nicht allen helfen, aber wir sind in der Lage rund 50.000 Kindern ein Stück Zukunft zu sichern“, ruft die Auslandshilfe der Caritas Vorarlberg auf, durch die Kinderkampagne selbst Teil dieser Hilfe zu werden.

Armut in der Kindheit – ob sie sich durch einen Mangel an Geld oder durch eingeschränkten Zugang zu Gesundheitsversorgung, Nahrung oder Bildung ausdrückt – hat verheerende Auswirkungen auf die physische, kognitive und soziale Entwicklung von Kindern. Wir dürfen Kinder aus armen Familien am Rand der Gesellschaft nicht vergessen. Jede Hilfe zählt! Denn jeder Tag, jedes Jahr länger, das ein Kind in Krankheit, Hunger und ohne Bildung lebt, schränkt seine Perspektiven massiv ein.


Hunger in Äthiopien – die momentane Dürre bezeichnen Experten als eine der schlimmsten seit 30 Jahren -  oder der Krieg in Syrien rauben Millionen Kindern die Zukunft. Wenn Kinder beispielsweise nicht in die Schule gehen können, hat das dramatische Auswirkungen auf ihre Zukunft.

 

Im Februar lenkt die Caritas daher den Blick auf die Not von Kindern und zeigt Möglichkeiten, wie jede/jeder Einzelne etwas verändern können.

„Gemeinsam mit Menschen, die das Anliegen mittragen, sind wir in der Lage, vielen Kindern ein Stück Zukunft zu sichern“, ist Caritasdirektor Walter Schmolly überzeugt. „Seitens der Caritas tragen wir über zwei Schienen dazu bei: Das eine ist die professionelle Projektarbeit in unseren Partnerländern, durch die wir Menschen, insbesondere Kinder stark machen, um selbständig mit den Herausforderungen in ihrem Lebensraum zurechtzukommen. Die zweite Schiene sind Veränderungsprozesse bei uns in Europa hin zu einer kritischeren Gesellschaft, die die Aspekte eines global solidarischen Lebens reflektiert und verfolgt.“

„In den Kinderprogrammen der Caritas Vorarlberg sind rund 50.000 Kinder involviert. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt geographisch in Äthiopien und hier vor allem auf Bildungsprogrammen“, erläutert der Fachbereichsleiter der Caritas Auslandshilfe, Martin Hagleitner-Huber. „Für uns steht ganz stark die Förderung der je eigenen Persönlichkeit eines Kindes im Zentrum – dies ist jedoch ein sehr langer Weg mit vielen kleinen Schritten. Mit allen Projektpartnern werden hier spezielle Programme ausgearbeitet. Dabei geht es auch um einen Paradigmenwandel in der jeweiligen Gesellschaft.“

Sind die Herausforderungen auch noch so vielfältig, es lässt sich – wie die Ergebnisse der Arbeit der letzten Jahre zeigen, auch von einer kleinen Region wie Vorarlberg aus viel bewegen:
„Die größte Katastrophe wäre angesichts der Vielzahl von Herausforderungen, nichts zu tun“.

www.caritas-vorarlberg.at/kinderhilfe

 

Unser Aufruf: Werden auch Sie Caritas HelferIn für Kinder in Not!

Mit Ihrer Hilfe können wir Kindern das geben, was sie am dringendsten brauchen: Eine warme Mahlzeit, ein sicheres Zuhause und liebevolle Betreuung. Als Caritas HelferIn für ein Jahr können SpenderInnen mit einem frei wählbaren monatlichen Betrag Kinder in den ärmsten Regionen der Welt unterstützen. Das Engagement als Caritas HelferIn für Kinder in Not endet automatisch mit 31. Dezember 2016. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz für  Kinder in Not!

www.caritas.at/caritashelfer


So ist konkrete Hilfe möglich:

  • Mit 30 Euro kann ein Kind einen Monat lang ernährt und so vor den gravierenden Folgen von Hunger und Unterernährung bewahrt werden.
  • 25 Euro ermöglichen, dass ein Kind im Frauenhaus Maria Amor in Ecuador einen Monat lang betreut werden kann, ohne sich vor Gewalt fürchten zu müssen.
  • Mit 30 Euro kann eine syrische Flüchtlingsfamilie mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und warmer Kleidung unterstützt werden.
  • Mit 50 Euro kann ein Kind mitmehrfacher Behinderung in „Emils Kleine Sonne“ einen Monat lang betreut werden.


Spendenkonto: Raiffeisenbank Feldkirch IBAN AT32 3742 2000 0004 0006, BIC RVVGAT2B422
Kennwort: Kinderkampagne