Für Kinderrechte stark machen

18.02.16 / 08:55

Die Jugendbotschafter bei einer Pressekonferenz in der Sparkasse Feldkirch.

„Gemeinsam für andere Kinder einstehen und ihre Rechte einfordern“, das ist das Ziel der JugendbotschafterInnen. Sie tun dies sehr erfolgreich mit verschiedensten Aktionen und Workshops. Bei einer Pressekonferenz in der Feldkircher Sparkasse stellten sie ihr Projekt heute zahlreichen MedienvertreterInnen vor.

„Ich bin Jugendbotschafterin, weil ich weiß, dass man auch mit kleinen Schritten viel erreichen kann, und ich dazu beitragen kann, Kindern eine Stimme zu geben." Johanna ist Jugendbotschafterin der youngCaritas und setzt sich für jene Kinder und Jugendlichen ein, deren Rechte oft mit Füßen getreten werden.

Gemeinsam mit 28 Mädchen und Burschen im Alter von zwölf bis 18 Jahren tritt sie für eine fairere Welt für Kinder ein. Kinder werden mit umfassenden Rechten geboren. Sie haben ein Recht auf Leben, auf Überleben, auf Entwicklung, auf Bildung.

Und ein Recht, dass ihre Anliegen gehört werden. Dass dies bei weitem nicht so ist, zeigen die Fakten:

  • Jedes zweite Kind weltweit erlebt Gewalt in seiner Familie,
  • jedes vierte lebt in extremer Armut.
  • Jedes siebte Kind muss täglich schwer arbeiten.
  • 6,3 Millionen Kinder sterben jedes Jahr vor ihrem fünften Geburtstag.
  • Weltweit müssen 15 Prozent der Kinder arbeiten,
  • elf Prozent der Mädchen werden vor ihrem 15. Geburtstag verheiratet.

 

„Uns liegt es am Herzen, dass alle Kinder und Jugendlichen weltweit eine gerechte Chance haben“, betonen die JugendbotschafterInnen „Wir wissen, dass man auch mit kleinen Schritten viel erreichen kann.“ Und so setzen sich die Jugendlichen unermüdlich für die Kinderrechte ein. Sie sind mit eigens ausgearbeiteten Workshops zu Themen wie „Was ist Gewalt“ an Schulen unterwegs. Aus aktuellem Anlass sind die JugendbotschafterInnen auch an Volksschulen, um das Thema „Krieg  & Flucht“ bereits auch jüngeren Kindern altersgerecht nahezubringen.

 

Als sichtbares Zeichen für Kinderrechte bauten die JugendbotschafterInnen in der Zeit von Februar bis August 2015 zehn „Riesenkinder“, die die zehn Grundrechte der Kinderrechtskonvention repräsentieren. Die Figuren haben eine Höhe von ca. 2,70 Meter und sind aus Spiro-Röhren, Lüftungsröhren und Papiermaché gefertigt. Sie dienen als Litfasssäule, auf der Fakten rund um das entsprechende Kinderrecht zu entdecken und zu lesen sind.

 

Kontakt Projekt JugendbotschafterInnen

  • Pressekonferenz der Jugendbotschafter. Drei junge Menschen sitzen an einem Tisch mit Mikrofonen und geben einen Vortrag.

  • Pressekonferenz der Jugendbotschafter. Ein junges Mädchen spricht gerade in ein ORF Mikrofon.

  • Jugendbotschafter bei einer Pressekonferenz.

  • Fünf Jugendbotschafter präsentieren ihre Plakate.

  • Riesenmenschen stehen als Figuren in der Sparkasse in Feldkirch.

  • Die Gruppe der Jugendbotschafter sitzen auf einem hohen Stein und zeigen mit dem Daumen in die Höhe. Sie tragen alle ein schwarzes Tshirt mit der Aufschrift: "Laber ned tua was."

  • Pressekonferenz der Jugendbotschafter. Drei junge Menschen sitzen an einem Tisch mit Mikrofonen und geben einen Vortrag.
  • Pressekonferenz der Jugendbotschafter. Ein junges Mädchen spricht gerade in ein ORF Mikrofon.
  • Jugendbotschafter bei einer Pressekonferenz.
  • Fünf Jugendbotschafter präsentieren ihre Plakate.
  • Riesenmenschen stehen als Figuren in der Sparkasse in Feldkirch.
  • Die Gruppe der Jugendbotschafter sitzen auf einem hohen Stein und zeigen mit dem Daumen in die Höhe. Sie tragen alle ein schwarzes Tshirt mit der Aufschrift: "Laber ned tua was."

JugendbotschafterInnen – Auszug aus ihrer erfolgreichen Tätigkeit

2014 erhielten die JugendbotschafterInnen den Vorarlberger Kinderrechtepreis (Sonderpreis) für das Projekt.

Mit dem Musical „Stand up!“ (über Kinderrechte und Pflichten von Kinder & Jugendlichen) anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention im vergangenen November konnten die JugendbotschafterInnnen in Kooperation mit der Tanzgruppe „groovaloos!“ in Vorarlberg knapp 3000 SchülerInnen erreichen und über die Kinderrechte informieren, aufklären und Bewusstseinsbildung schaffen.

Ein besonderes Highlight war auch der erste Platz beim Kinderrechte-Spot-Wettbewerb in der Kategorie „Vom Traum einer kindgerechten Welt.“