Mehr Mobilität für jugendliche Flüchtlinge

18.04.16 / 14:18

Vier junge Erwachsene kochen gemeinsam in einer kleinen Küche.

Der Flüchtlingsfonds der ERSTE Stiftung spendete zwölf Maximoticktes für die öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg. Die Freude über diese neue Mobilität bei den Jugendlichen im Haus Noah in Vandans ist groß.

Sanel Muranovic, Mitarbeiter der Sparkasse Bludenz, engagiert sich seit Herbst letzten Jahres als Ehrenamtlicher im Haus Noah in Vandans. Dort sind zwölf unbegleitet minderjährige Flüchtlinge im Alter zwischen 14 und 18 Jahren untergebracht. Einmal wöchentlich kommt Sanel Muranovic in die Unterkunft und gibt den Jugendlichen Nachhilfe in Mathematik. Für ihn bedeutet sein Ehrenamt sehr viel.

„Es ist ein kleiner Beitrag für ein besseres Miteinander. Nur wenn wir aufeinander zugehen, klappt es mit der Integration.“ Nun hat er die Initiative ergriffen und sich für ein Mobilitätsprojekt  starkgemacht. Finanziert wird das Projekt aus dem Flüchtlingsfonds der ERSTE Stiftung (in Kooperation mit der ERSTE Bank und den SPARKASSEN).

Zwölf Maximotickets können mit den Mitteln – 2304 Euro - finanziert werden.“, „Mobilität ist ein wichtiger Beitrag zur Integration“, ist Sanel Muranovic überzeugt. „Die Jugendlichen müssen zu Deutschkursen fahren, aber auch in ihrer Freizeit können sie nun Vorarlberg erkunden.“ Die Freude über die Tickets ist bei den Jugendlichen des Hauses Noah riesengroß. „Vielen Dank für diese großzügige Spende“, bedankte sich Stellenleiterin Ruth Netzer stellvertretend für die Jugendlichen.