Klamauk kennt keine Grenzen

09.05.16 / 16:23

Zwei Clowns bringen das Publikum zum Lachen. Spielort ist ein großer Raum mit viel Holzschränken.

Unbeschwerte Momente schenkten die „Clowns ohne Grenzen“ den BewohnerInnen verschiedener Flüchtlingsunterkünfte der Caritas. Bei den Vorführungen hatten nicht nur die anwesenden Kinder großen Spaß.

Herzliches Kinderlachen tönt durch die Räume des Hauses Salomé in Bregenz. Elke-Maria Riedmann und Lisa Suitner sind zuvor in ihre Rollen geschlüpft und machen als Clownfrauen „Blombiene“ und „Lilli Lu“ allerlei Blödsinn auf der Bühne. Das Lachen ist wohl die Sprache, die alle Menschen weltweit verstehen und so genießen Kinder und Erwachsene gleichermaßen einen unbeschwerten Nachmittag.

„Unsere Zuschauerinnen und Zuschauer sollen für eine Stunde ihre Sorgen vergessen können“, erläutern die beiden Clownfrauen, die für „Clowns ohne Grenzen“ unterwegs sind. „Kinder leben im Jetzt. Auch wenn sie durch ihre Flucht schwierige Zeiten miterleben mussten, können sie völlig spontan und unbeschwert sein. Andererseits lachen sie wirklich nur dann, wenn etwas auch lustig ist“, erzählen „Blombiene“ und „Lilli Lu“, dass ihr junges Publikum durchaus auch anspruchsvoll ist. Für ihre Auftritte in den Caritas-Unterkünften in Bregenz, Bludesch, Frastanz und Thüringen hatten sie übrigens auch Verstärkung von zwei weiteren Clownfrauen aus Wien. „Clowns ohne Grenzen“ war so nicht nur Name, sondern Programm.