Ein sicherer „Hafen“ für junge Flüchtlinge

07.09.16 / 14:12

Freiwillig tätige Mentorinnen und Mentoren ermöglichen jugendlichen Flüchtlingen, die ohne Eltern in Österreich angekommen sind, familiären Anschluss.

 

Mentorinnen und Mentoren unterstützen und begleiten minderjährige Flüchtlinge, um deren Integration zu fördern und das Ankommen in Österreich zu erleichtern. Da die Jugendlichen ohne Eltern nach Österreich gekommen sind, fehlt ihnen der familiäre Anschluss oft sehr. Neben den hauptamtlichen Betreuerinnen und Betreuern brauchen die minderjährigen Flüchtlinge auch andere erwachsene Bezugspersonen, mit denen sie deutsch sprechen, etwas unternehmen und zu denen sie eine Beziehung außerhalb ihrer Wohngemeinschaft aufbauen können“, erläutert Caritas-Mitarbeiterin Ulrike Haßler.

In den Wohngemeinschaften für unbegleitet minderjährige Flüchtlinge sind Mentorinnen und Mentoren eine große Bereicherung. „Wichtig ist es, die gegenseitigen Erwartungen den Möglichkeiten anzupassen. Ein herzliches „Miteinander“ kann das Gefühl der Zugehörigkeit oftmals mehr fördern, als ein großes Angebot an Aktivitäten“ erläutert Dagmar Welte die das Haus Jonas in Lauterach leitet. Ziel der Caritas ist, jedem der unbegleitet minderjährigen Flüchtlinge eine Mentorin oder ein Mentor zur Seite zu stellen.

Voraussetzungen für die Tätigkeit als Mentorin oder Mentor ist Erfahrung und Freude im Umgang mit Jugendlichen (Mindestalter: 30 Jahre), die Bereitschaft, sich auf junge Menschen einzulassen, Konflikt- und Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit, Interesse an anderen Kulturen sowie Respekt und Toleranz gegenüber der Kultur und Religion der Jugendlichen. Interessierte werden auf diese anspruchsvolle Tätigkeit vorbereitet und entsprechend eingeschult.

 

MentorInnenprogramm der Caritas Vorarlberg

Infos:

Freiwilligenkoordination der Caritas Flüchtlingshilfe

T: 0676/884207914, E: freiwilligenarbeit-flh(at)caritas.at