So bunt, wie das Leben

08.11.16 / 12:27

„36 + 2“ als Titel für eine Kunstausstellung? Das wirft Fragen auf, die jedoch leicht zu erklären sind: Denn neben den zwei Künstlerinnen Silvia Mähr und Susanne Waibel-Fritz haben insgesamt 36 Menschen mit Beeinträchtigung der Werkstätte Ludesch eine Ausstellung im Feldkircher Diözesanhaus gestaltet. Die Vernissage gestaltete sich als „buntes Fest des Lebens“.

 

„Dein Leben ist so bunt, wie du dich traust, es auszumalen“, heißt es da in der Einladung. „Kunst ist ein hervorragendes Mittel, um die Vielfalt des Daseins widerzuspiegeln und inspiriert dazu, aus unserem Leben ein Kunstwerk zu machen“, fand die Stellenleiterin der Werkstätte Ludesch, Irene Christof, verbindende Worte. Sie durfte auch zahlreiche Vertreter der Diözese sowie der Caritas begrüßen, darunter Bischof Benno Elbs, Generalvikar Rudolf Bischof, Caritasdirektor Walter Schmolly, Fachbereichsleiter Peter Klinger, Caritasseelsorger Norman Buschauer und Hospizseelsorger Elmar Simma sowie Finanzkammerdirektor Andreas Weber und Schulamtsleiter Theo Lang.

 

Caritasdirektor Walter Schmolly erläuterte in seiner Eröffnungsrede die Ausstellung, die aus drei Bereichen besteht: Den großteils in Acryl gemalten Bildern von Silvia Mähr und Susanne Waibel-Fritz, den „Worthupferln“ – sprich von Menschen mit Behinderung farbenfroh gestalteten Kärtchen mit positiven Botschaften für den Alltag – sowie einer großflächigen Collage, zu der alle Menschen mit Beeinträchtigung der Werkstätte Ludesch einen individuellen Beitrag geleistet haben. Dieses Werk wurde gleich vor Ort versteigert und fand mit Bischof Benno Elbs und Generalvikar Rudolf Bischof gleich zwei spendable neue Besitzer. Viel Applaus erntete schließlich auch die neu gegründete „Bereichsband“ der Werkstätten Bludenz, Ludesch und Schruns der Caritas, die ihren ersten Auftritt mit Bravour meisterten.

 

Übrigens: Die „Worthupferl“ eignen sich hervorragend als Geschenk und kleines Mitbringsel. Sie sind zum Preis von 15 Euro in der Werkstätte Ludesch (Schulweg 10) erhältlich. Die Bilder der Künstlerinnen sind noch bis 2. Dezember zu den Bürozeiten des Diözesanhauses (Bahnhofstraße 13) ausgestellt, auch sie gibt es käuflich zu erwerben.

  • Die beiden Künstlerinnen Susanne Waibel-Fritz und Silvia Mähr stellen noch bis 2. Dezember im Diözesanhaus aus.

  • Caritasdirektor Walter Schmolly und Schulamtsdirektor Theo Lang im Gespräch mit Petra Neyer von der Werkstätte Montafon.

  • Erster öffentlicher Auftritt für die „Bereichsband“.