Wegbegleiter am Ende des Lebens

31.01.17 / 13:02

Hospiz Vorarlberg sucht Verstärkung. Der nächste Befähigungskurs startet Ende März in Feldkirch. Ein genaueres Bild von der Hospizarbeit wird bei den Info-Abenden vermittelt.

 

„Sterben gehört zum Leben, obwohl das Thema im Alltag oft verdrängt wird“, erläutert Karl Bitschnau, Leiter von Hospiz Vorarlberg. „Aber gerade am Ende des Lebens gibt es oft noch viele intensive Momente und bereichernde Stunden.“ Das große Anliegen von Hospiz Vorarlberg ist es, das letzte Stück des Weges gemeinsam mit Sterbenden und deren Angehörigen zu gehen.

 

Die mehr als 200 ehrenamtlichen HospizbegleiterInnen in ganz Vorarlberg begleiten nicht nur in Krisen, Krankheit und im Sterben, sondern sehen sich auch als Entlastungsangebot für Angehörige und die Pfegenden. Stefanie Pröll aus Götzis ist eine von ihnen. „Jede Begegnung ist für mich eine große Bereicherung. Den Menschen, die ich besuche und begleite, schenke ich meine Zeit, aber auch ich werde reichlich beschenkt,“ sagt Stefanie Pröll. Sie empfindet ihr  Ehrenamt als große Bereicherung. „Die Einsätze erden mich. Ich bin dankbarer und zufriedener mit mir und meinen Leben geworden.“  Durch ihre Tätigkeit bei Hospiz hat sich ihr Zugang zum Tod auch geändert. „Ich habe keine Angst mehr davor.“

 

Hospiz Vorarlberg sucht nun Frauen und Männer, die sich ehrenamtlich für die Begleitung von PatientInnen und Angehörigen engagieren möchten. Der nächste Befähigungslehrgang startet im Ende März in Feldkirch. Nähere Infos dazu erhalten Interessierte gerne bei Hospiz Vorarlberg (T: 05522/200-1100, E: hospiz(at)caritas.at) sowie bei Infoabenden am Montag, 6. Februar, im Sozialzentrum Altach, am Dienstag, 21. Februar, um 19 Uhr im Caritashaus Feldkirch (Wichnergasse 22) und am Donnerstag, 2. März, um 19 Uhr in der Caritaswerkstätte Bludenz.

 

Info-Abende Hospiz Vorarlberg:

6 . Februar, 19 Uhr, Sozialzentrum Altach
21. Februar, 19 Uhr, Caritashaus Feldkirch
2. März, 19 Uhr Caritaswerkstätte Bludenz