Aufeinander zugehen

20.02.17 / 09:11

Schülerinnen und Schüler des Bregenzer Gymnasiums Blumenstraße trafen sich im Haus Said mit unbegleitet minderjährigen Flüchtlingen zu einem Workshop und Spielenachmittag.

 

Für die 37 Jugendlichen, die im Haus Said in Bregenz leben, war es eine willkommene Abwechslung, als sie Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Blumenstraße zu einem Workshop und Spielenachmittag trafen. Koordiniert wurden die beiden Nachmittage von der Caritas Gemeinwesenarbeit, vertreten durch Denka Mujkanovic-Subasic. In der medialen und öffentlichen Wahrnehmung gibt es sehr viele Vorurteile zum Thema Flucht und Flüchtlinge und auch Ängste werden dabei geschürt. „Doch wenn man Flüchtlingen begegnet, dann ist diese Angst ganz schnell weg“, so Dr. Gerold Amann, der im Rahmen des Faches Ethik diesen gegenseitigen Austausch initiierte und sich durch diesen Besuch etwas Ähnliches erhoffte. Dass er damit richtig lag, das zeigten die zahlreichen positiven Reaktionen seiner Schülerinnen und Schüler. „Die Jugendlichen sind wie wir. Sie sind einfach Menschen. Die Vorurteile strich ich gleich weg, dafür gab es keinen Grund“, sagt Emanuelle. Und auch bei Leon hat der Besuch einen starken Eindruck hinterlassen: „Wir spielten miteinander und konnten so erkennen, dass Ängste keine Grundlage haben.“