Fastenzeit 2017: AKTION.TROCKEN-App startet ins zweite Jahr

22.02.17 / 08:42

Ein junger Mann hält ein Handy über sein Gesicht, wobei man sein Gesicht durch das Handy sieht. Der Hintergrund ist hellblau und der Herr trägt ein blaues Fußballtrikot.

Götzis. Wenn am 1. März die Fastenzeit beginnt, starten auch heuer wieder zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der AKTION.TROCKEN. Bereits zum zweiten Mal werden sie dabei von einer App unterstützt, die in ihrem ersten Jahr knapp 3.200 Mal heruntergeladen sowie genutzt wurde und damit alle Erwartungen übertroffen hat.

Am Mittwoch, den 22. Februar 2017, präsentierten die AKTION.TROCKEN-Partner, SUPRO - Werkstatt für Suchtprophylaxe, Caritas - Fachbereich Suchtarbeit, Katholische Jugend und Jungschar sowie der Vorarlberger Familienverband, die Zahlen 2016 und die Neuerungen 2017 der Kampagne rund um das Thema „bewusster Alkoholkonsum“.

 

Rund eine Woche vor Start in die Fastenzeit 2017, am Mittwoch, den 22. Februar 2017,  stellten Vertreter/innen der AKTION.TROCKEN – Andreas Prenn, SUPRO, Monika Chromy, Caritas Vorarlberg, Nadin Hiebler, Katholische Jugend und Jungschar, sowie Gernot Erne, Vorstand der Raiffeisenbank Im Rheintal als Unternehmensvertreter – die Zahlen der 2016 erstmalig mit einer App ausgestatteten AKTION.TROCKEN vor: Mit 3.167 Downloads hat der Launch im letzten Jahr alle Erwartungen bei Weitem übertroffen. „2.595 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Vorarlberg, davon 1.784 Männer und 1.383 Frauen, haben die Vorteile der App genutzt. Insgesamt haben 1.487 Personen die gesamte Fastenzeit vollständig via App protokolliert – sie haben dabei 54.799 alkoholfreie Tage gesammelt, was pro Person 37 alkoholfreie Tage ergibt“, erläutert SUPRO-Leiter Andreas Prenn die anonym erhobenen Zahlen.

 

AKTION.TROCKEN-App 2017 noch benutzerfreundlicher

Rechtzeitig zum Start ins zweite Jahr wurde die App überarbeitet und noch benutzerfreundlicher gemacht. Sie steht nun für iOS und Android in den jeweiligen Stores zum Download zur Verfügung. Die App ist nun flexibel auf mehreren Geräten parallel und auch ganz ohne Smartphone über das Internet unter app.aktiontrocken.com nutzbar.

„Die Registrierung erfolgt mit Geschlecht, Geburtsjahrgang und Bundesland – die Nutzung der App ist vollkommen anonym, es sind keine Rückschlüsse auf die Person möglich“, erklärt Monika Chromy von der Caritas Vorarlberg und ergänzt: „Mit Hilfe der AKTION.TROCKEN-App können alkoholfreie Tage gesammelt werden. Die App dokumentiert auch jene Tage, an denen Alkohol getrunken wurde und zeigt auf einen Blick, ob es ein spezielles Konsummuster oder Trinkanlässe gibt. Dabei geht es nicht um Abstinenz, sondern darum Alkohol bewusster zu sich zu nehmen.“

 

Überdurchschnittliche Teilnehmerzahlen

Auch Gesundheits-Landesrat Dr. Christian Bernhard zeigt sich von der Kampagne sowie der breitgefächerten Anwendung der App überzeugt: „Die Zahlen der AKTION.TROCKEN-App machen ersichtlich, dass auch Unternehmen, Vereine, Freundeskreise und Institutionen zur Teilnahme motivieren: 333 Gruppen haben 2016 mitgemacht und gemeinsam ihre Verzichts- und Konsumtage eingetragen. Das nutzerfreundliche Handling der App hat bestens funktioniert – mit den knapp 3.200 Downloads im ersten Jahr ist die Einführung der App mehr als nur gelungen“, resümiert Bernhard.

 

Unterstützung von Unternehmen

Betriebe, die sich an der AKTION.TROCKEN beteiligen, erhalten umfassendes Informations- und Bewerbungsmaterial für die MitarbeiterInnen. Neben einem allgemeinen Info-Folder für die Geschäftsleitung, Personalabteilung oder Betriebsrat gibt es auch einen kurzen Leitfaden, der die App und die Funktionen erklärt. Eines der teilnehmenden Vorarlberger Unternehmen der AKTION.TROCKEN ist heuer die Raiffeisenbank Im Rheintal. Vorstand Gernot Erne sieht die Vorteile der Teilnahme für Unternehmen wie Mitarbeiter/innen gleichermaßen: „Die Kampagne möchte dazu bewegen, sich mit den eigenen Gewohnheiten und Bedürfnissen auseinanderzusetzen – ein bewusster Verzicht auf Alkohol kann eine gesteigerte Work-Life-Balance, ein Mehr an Lebens- und Arbeitsqualität, mit sich bringen. Wir möchten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei gerne unterstützen.“

 

Bewusster Verzicht, mehr Lebensqualität

Der Fokus der AKTION.TROCKEN, die bereits 1979 vom Götzner Pfarrer Wilfried Blum ins Leben gerufen wurde, liegt auf der Bewusstseinsbildung im Umgang mit Alkohol. Die Initiative richtet sich an alle, die ihre eigenen Konsumgewohnheiten reflektieren und auch etwas für ihre Gesundheit und Lebensqualität tun wollen: „Bereits wenige Verzichtstage führen zu einem bewussteren Umgang mit Alkohol. Mit der App ist eine moderne, einfach umzusetzende und durch die Gruppenfunktion motivierende Form der Teilnahme gefunden. Der gemeinsame Verzicht ist oftmals anspornend. Bei der Teilnahme in Gruppen geht es nicht darum sich gegenseitig zu überwachen, sondern sich anonym mit dem Durchschnitt zu vergleichen“, erläutert Nadin Hiebler von der Katholischen Jugend und Jungschar abschließend.

 

Weitere Informationen:

Andreas Prenn
AKTION.TROCKEN
SUPRO – Werkstatt für Suchtprophylaxe

Am Garnmarkt 1, 6840 Götzis
05523/54941
M andreas.prenn(at)mariaebene.at
W
www.aktiontrocken.com

 

Monika Chromy
Suchtfachstelle der Caritas
Reichsstraße 173, 6800 Feldkirch
T 05522/200-1737
monika.chromy(at)caritas.at
www.caritas-vorarlberg.at

 

Nadin Hiebler
K
atholische Jugend und Jungschar Vorarlberg
Bahnhofstraße 13, 6800 Feldkirch
T 05522/3485-129

nadin.hiebler(at)junge-kirche-vorarlberg.at

 

Pressekontakt:

Amelie Baschnegger
ikp Vorarlberg GmbH

Gütlestraße 7a, 6850 Dornbirn
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