Mit gespannter Vorfreude und großem Tatendrang

13.07.17 / 16:40

Die Koffer sind gepackt, die Impfungen gemacht, alle Vorbereitungen getroffen. Die JugendbotschafterInnen der Caritas Auslandshilfe sind startklar. Am Freitag geht es für elf Jugendliche ab nach Äthiopien, um direkt vor Ort mit anzupacken: Konkret werden Toilettanlagen gebaut, Mangobäume gepflanzt und Hygieneworkshops durchgeführt.

 

„Selam Ethiopia – Äthiopien, wir kommen!“ Die JugendbotschafterInnen freuen sich einerseits riesig auf die Reise und sind gleichzeitig gespannt, was sie erwartet: „Dank den Vorbereitungsworkshops fühle ich mich sehr gut vorbereitet. Ich freue mich schon sehr auf die Reise und die neuen Erfahrungen“, erzählt etwa Johanna Feurstein. „Für mich war die Reise immer in weiter Ferne und plötzlich kommt der Abflug rasant näher.“ Amelie Lässer ergeht es ähnlich: „Obwohl ich mich noch nicht ganz vorstellen kann, was mich in Äthiopien erwartet und ob wir die Projekte auch wirklich so umsetzen können wie geplant, freue ich mich schon sehr auf die bevorstehende Reise – vor allem auf die neuen Eindrücke und Erfahrungen, die ich vor Ort sammeln werde. Jetzt liegt es an uns Jugendbotschaftern, ob die Reise ein Erfolg wird.“

 

Die Idee der JugendbotschafterInnen, sich nicht nur von Vorarlberg aus für Kinderrechte weltweit einzusetzen, sondern direkt vor Ort in Äthiopien mit anzupacken, ist schon längere Zeit gereift. Über ein Jahr lang haben sie sich nun gemeinsam mit Koordinatorin Nico Kantner von der Caritas-Auslandshilfe auf die „große Reise“ vorbereitet. In engem Kontakt mit Projektpartnern vor Ort wurden die Projekte, an denen die Vorarlberger Jugendlichen mitarbeiten, ausgewählt und geplant, Fundraising-Aktionen sowie eine Crowdfunding-Aktion durchgeführt, um die Vorhaben auch finanzieren zu können und Vorbereitungs-Workshops zu verschiedenen Themen durchgeführt. Dass das Vorhaben dabei auf breite Unterstützung stieß, freut Koordinatorin Nico Kantner ganz besonders. „Neben vielen Privatpersonen und Firmen haben uns auch Schulen – etwa das BORG Götzis, die HTL Bregenz oder die HLW Marienberg sehr stark unterstützt“, nutzt sie die Gelegenheit, ein herzliches „Danke“ auszusprechen.

 

Mangobäume, Tippy Taps und vieles mehr

 

Die zwei Wochen vor Ort möchten die JugendbotschafterInnen einerseits dazu nutzen, Kontakte mit den mitreisenden gleichaltrigen Jugendlichen aus Addis Abeba zu knüpfen, aber auch um ihre ganz konkreten Projekte umzusetzen: In Graba Fila finanzierten die Jugendlichen vier Trockentoiletten für die Dorfschule, auf die gemeinsam die wichtigsten Hygienemaßnahmen aufgemalt werden. Es werden auch Handwaschmöglichkeiten – sogenannte Tippy Taps gebaut, um Händewaschen überhaupt zu ermöglichen. Gerade für Mädchen bedeutet dies punkto Sicherheit ein großes Plus, die verbesserten hygienischen Bedingungen bringen auch große Vorteile für die Gesundheit der Schüler. Ebenfalls in Graba Fila erhalten alle Familien Mangobäume - insgesamt 300 Stück. „Ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherheit in der Region“, erläutert Nico Kantner. Und schließlich führen die Vorarlberger Jugendlichen  in der Stadt Meki Monatshygiene-Workshops mit gleichaltrigen Mädchen durch. In einem Nähprojekt lernen die Mädchen vor Ort Stoff-Binden zu nähen, eigens dafür wurden sechs Nähmaschinen angeschafft und finanziert. „So gehen künftig keine Schultage der Mädchen mehr verloren“, erklärt Nico Kantner.

Übrigens: die JUBOS lassen auch Interessierte an Vorarlberg gerne an ihren Reiseerlebnissen teilhaben – einfach reinschauen auf www.caritas.at/blog.

 

Stimmen der JugendbotschafterInnen:

 

Ich bin ehrlich gesagt schon sehr aufgeregt. Dank den Vorbereitungsworkshops fühle ich mich sehr gut vorbereitet. Für mich war die Reise immer in weiter Ferne und plötzlich kommt der Abflug rasant näher. Ich freue mich schon sehr auf die Reise und die neuen Erfahrungen.

Johanna Feurstein

 

Ich bin ein bisschen nervös, freue mich aber auch sehr auf die Reise. Ich weiß nicht genau, was mich erwartet, aber ich versuche mich so gut wie möglich über Äthiopien zu informieren und unsere Projekte vorzubereiten. Ich möchte einfach offen hingehen und bin mir sicher, dass es ein spannendes Abenteuer wird.

Lilli Deutsch

 

Obwohl ich mich noch nicht ganz vorstellen kann, was mich in Äthiopien erwartet und ob wir die Projekte auch wirklich so umsetzen können wie geplant, freue ich mich schon sehr auf die bevorstehende Reise. In den Workshops und Kursen wurden wir ausreichend vorbereitet. Jetzt liegt es an uns Jugendbotschaftern, ob die Reise ein Erfolg wird.

Amelie Lässer

 

Ich freue mich schon sehr, die Jugendlichen vor Ort kennenzulernen und bin gespannt auf unsere Projekte. Ich bin schon total aufgeregt und freue mich auf eine schöne und vor allem lehrreiche Zeit.

Lea Fellacher

 

Obwohl ich schon einmal in Äthiopien gewesen bin, wird es dieses Mal etwas ganz anderes sein – aufregend, mit der ganzen Gruppe unterwegs zu sein. Es erwarten uns sicher Herausforderungen, die wir als Gruppe zu meistern versuchen werden.

Kaya Kantner

 

Ich arbeite momentan noch und kann mir gar nicht vorstellen, dass ich schon am Samstag in Äthiopien sein werde. Ich freue mich riesig auf dieses große Abenteuer und hoffe, dass wir alle gesund und um viele Erfahrungen reicher heim kommen.

Lena Feurstein

 

Es ist so weit, die Tage sind an einer Hand abzuzählen – bald geht´s ab nach Äthiopien. Durch die letzten Workshops über Sprache, Kultur und Projekte fühle ich mich gut vorbereitet. Ich freue mich riesig auf die vielen Eindrücke und Erinnerungen, die wir sicherlich sammeln werden. Selam Ethiopia!

Jana Berchtold