Neu in Dornbirn: Orte des Zuhörens

23.10.17 / 15:42

Grafik einer bunten Spirale auf gelbem Hintergrund.

Caritas und Katholische Kirche in Dornbirn erweitern ihr gemeinsames Hilfsspektrum. Das neue Projekt bietet Raum für Begegnungen und Gespräche.

Bei der neuen Initiative „Orte des Zuhörens“ ist der Name Programm: Ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen nehmen sich Zeit für alltägliche Themen oder Anliegen, Sorgen oder Wünsche sowie Freuden oder Erfahrungen ihrer Mitmenschen. Das gemeinsame Projekt von Caritas und Katholischen Kirche in Dornbirn ist erfolgreich gestartet und ist das erste in Vorarlberg. Jeden Dienstag, von 14 bis 16 Uhr sind im Krankenhaus Dornbirn Menschen willkommen, die jemanden zum Zuhören suchen. Die ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen der Katholischen Kirche sowie der Caritas sind für unterschiedliche Gesprächssituationen geschult. Sie hören zu, denken mit und informieren bei Bedarf über bestehende Hilfsangebote.

Das Geschenk des Zuhörens

Zuhören ist in unserer digitalisierten, schnelllebigen Zeit ein wertvolles Gut, dem Caritas und Katholische Kirche wieder mehr Raum einräumen möchten. In den  „Orten des Zuhörens“  steht der Mensch in den Mittelpunkt. Egal ob es alltägliche Erlebnisse, Krankheit oder andere Sorgen und Belastungen sind, die man mit jemandem teilen möchte - das neue Hilfsprojekt zeigt der zunehmenden Sprachlosigkeit und Vereinzelung unserer Gesellschaft die rote Karte. Die Idee für die „Orte des Zuhörens“ geht zurück auf den Mailänder Kardinal Carlo Maria Martini, dessen Anliegen es war, die Geschwisterlichkeit in der Kirche wiederzubeleben. Die Kirche sollte sich für die Probleme, Bedürfnisse und Freuden der Menschen vor Ort öffnen und so an deren Leben aktiv teilnehmen.

Alle sind willkommen – Konfession und Herkunft spielt keine Rolle

„Die Orte des Zuhörens sind ein niederschwelliges Angebot für Menschen, die eine Gesprächspartnerin oder einen Gesprächspartner suchen. Menschen, die gehört werden möchten. Wir freuen uns auf Begegnungen mit Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft oder Konfession“, so Philipp Supper, Koordinator des neuen Projekts. „Willkommen sind uns auch alle Interessierten und alle, die sich in den „Orten des Zuhörens“ aktiv einbringen möchten.“

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich unverbindlich bei Philipp Supper zu melden.

0676/88 420 4013 oder philipp.supper(at)caritas.at