Sinn: das Unverfügbar Wesentliche? … von heilenden Beziehungen

07.12.17 / 16:45

Zu einem intensiven Austausch lädt die Caritas Vorarlberg bei den 15. Caritasgesprächen am Montag, 11., und Dienstag, 12. Dezember, ins Bildungshaus St. Arbogast.

Bei den diesjährigen Caritasgesprächen am 11. und 12. Dezember  im Bildungshaus St. Arbogast wird der Frage nachgegangen: „Sinn: das Unverfügbar Wesentliche? … von heilenden Beziehungen.“

Was hält den oder die Menschen letztlich und im Innersten zusammen? Ist es die Suche nach Identität, nach Autonomie und Selbstverwirklichung? Das Streben nach Anerkennung und Zugehörigkeit, nach sozialer Verortung? Moderne Gesellschaftsanalysen sehen zwei Pole, die uns steuern und beeinflussen: zum einen eine rasante und überall spürbare Beschleunigung und Entmenschlichung durch Technik, Wirtschaft, Medien und Konsum. Zum anderen das zunehmende Fehlen von Perspektiven: ein letztes Ziel, eine Hoffnung, eine Aufgabe, eine Bestimmung im Leben zu erfahren; etwas für das es sich wirklich lohnt. Der Mensch als Getriebener, der immer schneller unterwegs ist und gleichzeitig immer weniger weiß, wohin es denn eigentlich mit ihm soll?

Mit diesen Gedanken und Fragen möchten sich hochkarätige Referenten der dreizehnten Caritasgespräche auseinandersetzen. Sie geben dazu wertvolle Impulse in ihren Referaten und auch das Publikum ist eingeladen, sich aktiv in den Diskurs mit dem Referententeam einzulassen.

Caritasgespräche 2017 in St. Arbogast

Montag, 11. Dezember: 16 bis 20 Uhr

Dienstag, 12. Dezember:  10 bis 17 Uhr

Weitere Informationen:

Bernhard Gut, T 05522/200-1033 oder E caritasgespraeche@caritas.at

ReferentInnen:

Prof.Dr. Marianne Gronemeyer, Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Wiesbaden

Emerit.Univ.Prof.DDr. Paul M. Zulehner, Universitätsprofessor für Pastoraltheologie und Religionssoziologie, Wien

Prof.Dr.med. Joachim Bauer, Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut, Freiburg

Prof.Dr. Mattias Sutter, Professor für Volkswirtschaftslehre und Theologe, Köln