Kinderkampagne der Caritas: Herzenswärme schenken

26.01.18 / 12:22

Ein Mensch mit Beeinträchtigung malt ein Mädchen und eine Frau blau an.

Sehr deutlich sichtbar wird dies am Beispiel von „Emils Kleiner Sonne“ in der armenischen Stadt Gyumri. In einem Land, in dem das Überleben ein täglicher Kampf gegen Kälte und Existenzsorgen ist, haben Kinder mit Behinderung keinen würdigen Platz in der Gesellschaft. Einer von ihnen ist der 16-jährige Vanik. Er ist ein intelligenter, sensibler Junge. Durch eine Behinderung – die sogenannte Cerebralparese - kann er sich nicht gut ausdrücken und hat massive Bewegungsschwierigkeiten. Für ihn und viele andere Kinder mit Beeinträchtigung in Armenien ist die Zeit im Winter besonders schwierig. Denn die Straßen, Schulen und öffentlichen Einrichtungen sind in keiner Weise für „Rolli-Fahrer“ ausgelegt. Anders „Emils Kleine Sonne“: Das Zentrum ist barrierefrei und ganz auf die Bedürfnisse von Kindern mit Beeinträchtigung ausgelegt. Vanik wird hier optimal gefördert, erhält Therapien, die ihn selbständiger machen und überrascht das Team mit immer wieder neuen Fortschritten. „Es ist eine Freude zuzusehen, wie sich mein Sohn entwickelt hat“, erzählt Vaniks Mutter. „Und auch ich selbst bin stolz auf das, was hier geschafft wird und dass auch ich Teil des von Emils Kleiner Sonne bin."

Ein Leuchtturmprojekt

Emils Kleine Sonne hat die Gesellschaft in Armenien verändert: Menschen mit Behinderung werden zunehmend integriert, Freiwillige sind stolz darauf, bei uns mitarbeiten zu können“, erzählt die Leitern des Förderzentrums, Tigranuhi Akopyan durchaus stolz auf das, was sie und ihr Team mit viel Unterstützung aus Vorarlberg geschafft hat. Denn die Geschichte dieses Förderzentrums für Kinder mit Beeinträchtigungen in der armenischen Stadt Gyumri ist dicht mit Vorarlberg verwoben. Zahlreiche SpenderInnen, Firmen und Freiwillige machten den Neubau des Hauses, das vor zwei Jahren eröffnet wurde, möglich.

Schule > Straße

Auch in unseren Partnerländern Äthiopien, Mosambik und Ecuador werden durch die Spenden der Kinderkampagne Projekte gefördert, die durch Bildung Zukunftsperspektiven für Kinder und Jugendliche ermöglichen. „Unser Ziel ist klar: Jedes Kind muss lernen dürfen – egal, wo und unter welchen Umständen es lebt. Bildung ist der beste Weg aus der Armut und ermöglicht chancenreiches Aufwachsen“, so Caritasdirektor Walter Schmolly. „Geben wir gemeinsam den Kindern, deren Alltag von Armut und Entbehrungen geprägt ist, das, was sie am dringendsten brauchen: genügend zu essen, ein sicheres und warmes Zuhause, liebevolle Betreuung und Bildung!



Kinderkampagne der Caritas Vorarlberg

Spendenkonto: Raiffeisenbank Feldkirch

IBAN AT32 3742 2000 0004 0006

Kennwort: Kinder in Not 2018

Danke!