„Das Ausmaß ist schlimmer als befürchtet“

04.10.18 / 11:12

Kind Tsunami Hilfe

Nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Indonesien läuft die internationale Hilfe an. Miriam Ebner von der Caritas Auslandshilfe unterstützt vor Ort die Nothilfe-Maßnahmen. Die Caritas finanziert durch Spenden aus Österreich Nahrungsmittel und die Bereitstellung von Trinkwasser.

Das Ausmaß der Katastrophe ist noch viel schlimmer, als wir befürchtet haben“, berichtet Miriam Ebner, die momentan von Makassar, der Hauptstadt der Provinz Süd-Sulawesi, aus die lokale Caritas bei Koordinationsaufgaben unterstützt. „Ein Caritas-Team hat´s zwischenzeitlich nach Donggala, das am stärksten betroffene Gebiet geschafft. Man spricht von 200.000 Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Diese Menschen stehen vor dem Nichts. Die Häuser sind nicht mehr bewohnbar und Nahrungsmittel werden knapp. Am dringendsten wird auch Trinkwasser gebraucht.“ Zudem seien die betroffenen Menschen teils schwer traumatisiert und schlafen lieber im Freien als in den stehengebliebenen Häusern, da sie sich vor Nachbeben fürchten.

Die Caritas Vorarlberg möchte die Hilfsmaßnahmen der lokalen Caritas unterstützen und bittet deshalb um Spenden. Der heutigen „VN“ ist ein Erlagschein beigelegt. „Gemeinsam können wir rasche und effiziente Hilfe leisten“, dankt Martin Hagleitner-Huber, Leiter der Caritas Auslandshilfe, im Voraus.

Nothilfe Indonesien

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Kennwort: Nothilfe Indonesien, Online-Spenden: www.caritas-vorarlberg.at