Wohnungsnot in Vorarlberg lindern

05.11.18 / 08:46

Auf den ersten Blick ist Armut oft nicht erkennbar. Existenzsorgen und Nöte bleiben häufig hinter verschlossen Türen. Für viele Menschen sind die Wohnkosten aber ein zunehmendes Problem. Mit Einbruch der kalten Jahreszeit bekommt das Thema Wohnungsnot zusätzliche Dringlichkeit. In ihrer letzten Hoffnung suchen viele Menschen Hilfe bei der Caritas.

Alltag in der Notschlafstelle am Feldkircher Jahnplatz: Es ist 17 Uhr und die ersten Gäste warten schon vor der Eingangstüre. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit bekommt das Thema Wohnungsnot zusätzliche Dringlichkeit. Die Notschlafstelle ist täglich geöffnet und bietet sieben Schlafplätze an. „Sehr schwierig ist es auch, wenn wir – vor allem im Winter – Menschen nicht aufnehmen können, weil wir keinen Platz mehr haben“, berichtet Stellenleiter Christian Beiser.

Kein Dach über dem Kopf
Immer mehr Menschen können sich ihren Wohnraum nicht mehr leisten. Jeder dritte Haushalt, der über die Beratungsstelle unterstützt wird, war Wohnen ein Thema.“ Familien müssen heute oft mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen und Energie ausgeben. „Als Caritas sehen wir die Nöte der Menschen tagtäglich und bieten wirksame Maßnahmen, um Armut entgegen zu wirken“, sagt Caritasdirektor Walter Schmolly. „Dabei erleben wir auch viel Positives: Menschen, die wieder auf die Beine kommen und Familien, die nach einer „Starthilfe“ ihr Leben wieder selbst meistern.“

Jede Spende hilft!
Wir sind gemeinsam gefordert“, so der Appell von Caritasdirektor Walter Schmolly. „Ein kleiner Beitrag macht einen großen Unterschied für Familien in Not. Dafür ein herzliches Danke.

Inlandshilfe der Caritas

Kennwort „Inlandshilfe: IBAN AT32 3742 2000 0004 0006
Online-Spenden: www.caritas-vorarlberg.at