Entwicklung durch gezielte Förderung

27.05.19 / 13:58

Herzlich willkommen geheißen wurden Gesundheitslandesrat Christian Bernhard sowie die Abteilungsleiterin Elisabeth Tschann im Zäwas in Bludenz. Dort informierten sie sich bei einer guten Suppe in der „Zäwas-Suppenbar“ über den Fachbereich Assistenz und Teilhabe.

Bevor es zur Baustellenbesichtigung mit dem Landesrat und Elisabeth Tschann von der Sozialabteilung vom Land Vorarlberg ging, stellten Fachbereichsleiter Peter Klinger und Case-Manager Roland Stieger vom Fachbereich Assistenz und Teilhabe die Wohnkonzepte der Caritas und die Idee hinter dem „Zäwas“ vor: „Die Arbeit für und mit den Menschen mit Beeinträchtigung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Einerseits durch die Altersstruktur und damit auch die Möglichkeiten des produktiven Wirkens, andererseits hat sich die Caritas stark der Inklusion verschrieben und das bedeutet noch viel Arbeit mit dem gesellschaftlichen Umfeld.  Verstärkt werden wir auch auf die verändernden Pflegenotwendigkeiten reagieren“, so Peter Klinger. Die neue Wohngemeinschaft, die als Nachfolgewohngemeinschaft für zwei bisherige Wohngemeinschaften gebaut wird, wird daher genau auf diese Bedürfnisse hin geplant und gebaut. Ende diesen Jahres soll sie bezugsfertig sein.

Ziel: Möglichst selbständiges Leben
Die  Arbeit der Caritas geht bereits seit Jahren und mit großem Erfolg in Richtung Selbständigkeit der Menschen mit Beeinträchtigung. Beispielsweise durch Qualifizierungsprojekte oder gezielte Förderung können immer mehr Menschen mit Beeinträchtigung ein annähernd selbständiges Leben führen die nur noch nach Erfordernis Assistenz erhalten durch gut ausgebildete und engagierte MitarbeiterInnen der Caritas. So konnte es auch gelingen, viele Menschen mit Beeinträchtigung auf dem ersten Arbeitsmarkt einen Platz zu geben und aus dem vollbetreuten Wohnen Wege in das selbstständige Wohnen zu ermöglichen. Landesrat Dr. Christian Bernhard zeigte sich beeindruckt vom Angebot der Caritas für Menschen mit Beeinträchtigung: „Entwicklung passiert nur durch Förderung, was hier ganz deutlich zu sehen und zu spüren ist.“