„PET-Parade“ in Dornbirn

17.06.19 / 13:40

Die JugendbotschafterInnen der Caritas Auslandshilfe und SchülerInnen aus ganz Vorarlberg traten in Dornbirn gemeinsam gegen Plastik auf. Mit lebensgroßen Figuren aus leeren PET-Getränkeflaschen und einer Weltkarte voll Plastikmüll machten sie lautstark auf ihre Anliegen aufmerksam.

Hunderte Jugendliche aus ganz Vorarlberg gingen gemeinsam in Dornbirn am vergangenen Freitag auf die Straße. Im Mittelpunkt der Kundgebung stand der Kampf gegen Plastik. Ihr gemeinsames Ziel: Im Alltag weniger Plastik, Plastikflaschenautomaten raus aus den Schulen und die Forderung an die Politik ein Pfandsystem für Getränkeflaschen in Vorarlberg einzuführen! Mit lebensgroßen Figuren aus leeren Getränkeflaschen machten die Jugendlichen auf ihre Anliegen aufmerksam. „Machen wir uns gemeinsam bewusst, dass wir auch mit Plastik in unserem Alltag verantwortungsbewusst umgehen müssen“, erklärt Lilli Deutsch, Jugendbotschafterin der Caritas Auslandshilfe. „Mit dieser Aktion möchten wir ein lautstarkes Zeichen gegen den Plastik-Wahnsinn unserer Zeit setzen.“

Unterschriften überreicht
Die Podiumsgäste Landesrat Johannes Rauch, dem auch ein Stapel Unterschriftenlisten mit der Forderung nach einer Umstellung von Plastikflaschenautomaten auf regionale Glasflaschen überreicht wurden, sowie Bürgermeisterin Andrea Kaufmann, die gemeinsam mit Volksschulkindern in Meerestier-Kostümen die „coolsten PET-Men“ kürte, waren vom Engagement und Organisation der Jugendlichen begeistert.

Schule stellt auf Pfandflaschen um
Über 100 PET-Flaschenpost-Flaschen wurden im Anschluss an die PET-Parade an Landesrat Karlheinz Rüdisser übergeben. Die „PET-Parade“ wurde von den JugendbotschafterInnen mit Unterstützung des Vorarlberger Umweltverbandes durchgeführt. Die JugendbotschafterInnnen-Initiative zeigt schon ein erstes erfreuliches Ergebnis: Eine Schule stellt im Rahmen dieser „drastic-plastic Kampagne“  im Herbst fix auf Pfandflaschen um.