Erfrischender Austausch

26.09.19 / 08:36

Einen Blick über die Schweizer Landesgrenzen wagten 40 MitarbeiterInnen der Stiftung Lukashaus aus Grabs, einer Einrichtung zur Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigung. Sie besuchten vor kurzem die Werkstätte Bludenz der Caritas Vorarlberg.

Peter Klinger, Fachbereichsleiter von Assistenz und Teilhabe der Caritas Vorarlberg, freute sich sehr, dieser Tage 40 MitarbeiterInnen sowie Geschäftsführer Hubert Hürlimann der Stiftung Lukashaus aus Grabs in der Werkstätte Bludenz begrüßen zu dürfen. Nach einer kurzen Einführung und einer Filmpräsentation in den Fachbereich, kamen Manny Schäfer und Alex Raggl zu Wort. Beide sind als Selbstvertreter und Werkstätten-Sprecher tätig und setzen sich gemeinsam für ihre Rechte ein. Mit den Worten „Traut euch zu leben. Nur Mut“ endete die kurze Präsentation der beiden.

Danach wurde den Schweizer Gästen die Vielfalt der Betreuungs- und Arbeitsmöglichkeiten des Caritas-Fachbereichs Assistenz und Teilhabe vorgestellt. Sehr interessiert von der breiten Palette der Angebote zeigte sich der Besuch aus der Schweiz. So erhielten sie einen Einblick in das Sprungbrett-Lädele, den carla Store, Gschickt und Gschwind, der Startbahn,  Kompass und das Projekt Leben in Selbstständigkeit. „Viele Projekte sind sehr innovativ und veranschaulichen,  was alles möglich ist - gerade im Bereich Arbeitsintegration,“ so Sina, die in einer Lukashaus-Wohngruppe arbeitet. „An erster Stelle steht der Erfahrungsaustausch, wir können sehr viel voneinander lernen“, erläutert Geschäftsführer Hubert Hürlimann. „Obwohl diese zwei Institutionen geografisch nicht weit voneinander entfernt sind, treffen durch die Staatsgrenzen doch zwei unterschiedliche Ansätze und Strukturen aufeinander. Doch das Ziel, den Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, ist das gleiche.“  Vor zwei Jahren besuchte die Caritas Vorarlberg - Leitung Fachbereich Assistenz und Teilhalbe –  das Lukashaus in der Schweiz. „Wir konnten dabei wertvolle Erfahrungen für die pädagogische Gestaltung der Wohngemeinschaften mitnehmen,“ so Peter Klinger.