Armut kann alle treffen

07.09.20 / 12:54

Armut hat viele Gesichter: Der einsame Mann in der Nachbarschaft, das kleine Mädchen, das aus den Kleidern längst herausgewachsen ist, die alleinerziehende Mutter, die trotz Job ihre Kinder kaum mit dem Nötigsten versorgen kann, der arbeitslose Familienvater, der durch Corona seinen Job verloren hat. Unterschiedliche Leben, die eines gemeinsam haben: sie sind arm und leiden oft unbemerkt. Im Rahmen der Caritas Inlandskampagne im November möchte die Caritas diesen Menschen eine Stimme geben und bittet um Gehör in der Bevölkerung.

Zwischen Jobverlust und Kinderbetreuung

So wie Nicole S. geht es derzeit vielen Österreicher*innen. Kurzarbeit, Home-Schooling, Jobverlust Die Corona-Krise hat Menschen in Notlagen gebracht, die zuvor noch nie von Armut bedroht waren. Die Not der Menschen ist auch in Vorarlberg in vielen Bereichen spürbar. Menschen, die in der Vergangenheit finanziell mehr schlecht als recht über die Runden kamen, können durch Jobverlust oder Kurzarbeit das Geld für Miete, Strom oder Lebensmittel nicht mehr aufbringen – am stärksten betroffen sind dabei Alleinerzieher*innen mit ihren Kindern. „Aus derzeitiger Sicht entspannt sich die Lage noch nicht und wir müssen für alles gerüstet sein, um Mitmenschen in Not auffangen zu können. Das geht nur indem wir zusammenhalten, Solidarität zeigen und gemeinsam jene unterstützen, die um ihre Existenz fürchten. Aus der Corona-Gesundheitskrise darf nicht eine noch größere soziale Krise werden“, so Caritasdirektor Walter Schmolly.

 

So können Sie helfen!

Der von Papst Franziskus ausgerufene Welttag der Armen findet dieses Jahr am Sonntag, 22. November, statt. Bitte helfen Sie mit einer Spende!

So können Sie helfen:

Caritas-Spendenkonto - Raiffeisenbank Feldkirch,

IBAN AT 32 3742 2000 0004 0006

Kennwort: Inlandskampagne, Online-Spenden: www.caritas-vorarlberg.at