Hospizbegleitung in Zeiten der Isolation

11.11.20 / 10:07

Menschen, die mit Tod und Trauer konfrontiert werden, sind in der aktuellen, durch Corona bedingte Ausnahmesituation besonders stark belastet. Denn zusätzlich zur Erkrankung kommt oftmals die Erfahrung der sozialen Isolation, die diese Pandemie mit sich bringt. Deshalb hält Hospiz Vorarlberg trotz der schwierigen Umstände das Angebot der Begleitung von schwer kranken, sterbenden und trauernden Menschen in Vorarlberg aufrecht.

 

Betroffene können sich wie gewohnt beim regionalen Hospiz-Team oder bei Hospiz Vorarlberg melden, wenn sie eine*n Ansprechpartner*in oder Begleitung wünschen. „Es ist uns ein großes Anliegen, auch unter den erschwerten Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie für Betroffene da zu sein. Dies ist durch das Einhalten der entsprechenden Schutzmaßnahmen möglich,“ so Karl Bitschnau, Leiter von Hospiz Vorarlberg.

 

Die Erfahrung der geschulten Hospizbegleiter*innen kommt Patient*innen und insbesondere auch Angehörigen in der aktuellen Situation zugute. Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen kennen die Themen, welche die Menschen in der Zeit des Abschieds bewegen und begegnen ihnen auf Augenhöhe. „Aus zahlreichen Rückmeldungen wissen wir, dass dies ein wichtiger Beitrag für das Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen schaffen kann. Dies empfinden sie als sehr wohltuend.“

 

Hospiz Vorarlberg

Mo-Fr von 8 bis 12 Uhr
T 05522 200-1100, E
hospiz(at)caritas.at

 

Hospizbegleitung für Kinder
T 05522 200-1112 oder M 0676 884 205 112
E hospiz.kinder(at)caritas.at