„Flucht ist gewaltig und bedrohlich“

17.03.21 / 08:02

„Wenn du Kinder hast, musst du stark sein. Es ist Krieg, und du sagst zu deinen Kindern, dass sicher alles gut wird. Du flüchtest und du sagst, wir werden das schon schaffen. Deine Kinder sind müde und hungrig und du trägst sie, obwohl du selbst keine Kraft mehr hast. Wovon ich träume? Dass ich schlafen kann, und meine Kinder glücklich sind.“

 

Zehn Gesichter – zehn Geschichten die eines verbindet: Die Flucht aus der Heimat in ein fremdes Land. Es sind Geschichten voller Tragik, Angst und Schmerzen. Aber auch über Liebe, Hoffnung und Neubeginn. Diese Geschichten sind derzeit im Rahmen der Ausstellung „Zuhause in mir“ in der Basilika in Bildstein zu sehen. All diese Frauen kamen in Vorarlberg an - ihrer neuen Heimat - und wurden von der Caritas unterstützt, begleitet und beraten.

 

Einblicke und Ausblicke
Doch was genau sind die Probleme der Menschen, die hier versuchen, sich ein neues Leben aufzubauen? Wie geht es ihnen fern ihrer Heimat und gewohnter Traditionen? „Ankommen bedeutet nicht immer angekommen zu sein“, weiß Markus Roth, Regionalleiter der Caritas Flüchtlingshilfe, aus seiner langjährigen Erfahrung. „Die Gründe für eine Flucht aus der Heimat sind meist sehr bedrohlich, gewaltig, oft fremdbestimmt, plötzlich und individuell.“

 

Im Rahmen eines Themenabends zum Thema „Flucht und Ankommen“, schildert der Experte seine Erfahrungen und stellt diese gängigen Annahmen und Anforderungen aus Politik und Gesellschaft gegenüber. Begleitet wird er von Ingrid Böhler, Fachbereichsleiterin der PfarrCaritas und Sabine Fulterer, Leiterin der youngCaritas.

 

Online-Veranstaltung zum Thema Flucht und Ankommen

Montag, 22. März 2021, 19 Uhr              

Mit Ingrid Böhler, Sabine Fulterer und Markus Roth

 

Zoom-Meeting beitreten

https://caritas-at.zoom.us/j/97135621214

Meeting-ID: 971 3562 1214

 

 

Nähere Informationen:
youngCaritas Vorarlberg

Sabine Fulterer
T 05522-200 4042, M 0676-88420 4042, E sabine.fulterer(at)caritas.at
vbg.youngcaritas.at