Eine Gruppe von Schulkindern vor einer Kindertagsstätte in Mosambik

Hunger macht krank

Tierkadaver auf verdorrtem Boden

Das Land ist ausgedorrt, die Weideflächen für das Vieh sind vertrocknet, es gibt kein Gras mehr für die Tiere. Seit einem Jahr hat es in der Region Borana im Süden Äthiopiens so gut wie nicht mehr geregnet. Die Auswirkungen sind dramatisch, inzwischen sind schon weit über 100 000 Rinder verendet.

Die Menschen - fast ausschließlich Halbnomaden, deren Lebensumstände zur Gänze vom Vieh abhängen - stehen nach dem Verlust vor dem Nichts. Es ist ein erschreckendes Bild, von dem Michael Zündel von der Caritas Vorarlberg Auslandshilfe berichtet: Wo unter normalen Umständen alle paar Kilometer Rinderherden, welche die Straße queren, zu sehen sind, gibt es nur mehr ausgedorrtes Land.

Die Menschen hier, vor allem die Kinder, brauchen dringend mehr zu essen, Wasser, Medikamente, Aufbaunahrung, um dem Teufelskreis des Hungers zu entkommen. Doch mit den Tieren haben sie auch ihr Kapital verloren.

  • Äthiopische Mutter mit Kind vor Lehmhütte

  • verwester Tierkadaver in dürrer Buschlandschaft

  • Caritas Auslandshilfe Mitarbeiter Michael Zündel mit Witwe und Kindern vor äthiopischer Lehmhütte

  • Äthipisches Mädchen mit Kalb in Lehmhütte vor Kochtopf

  • Tierhaut zum Trocknen in der Sonne aufgespannt

  • Äthiopische Mutter mit Kind vor Lehmhütte
  • verwester Tierkadaver in dürrer Buschlandschaft
  • Caritas Auslandshilfe Mitarbeiter Michael Zündel mit Witwe und Kindern vor äthiopischer Lehmhütte
  • Äthipisches Mädchen mit Kalb in Lehmhütte vor Kochtopf
  • Tierhaut zum Trocknen in der Sonne aufgespannt

Bati Alkamo, eine Witwe mit fünf Kindern aus dem Dorf Ardego, hatte vor der Dürre noch 25 Rinder. Ihr letztes Kalb hat ihre Tochter Embali in die Hütte gebracht, in der Hoffnung es dort durchzubringen.

"In den vergangenen Tagen habe ich auf meinem Weg zur Wasserstelle und zurück des öfteren Blut gespuckt. Das macht mir große Sorgen, ich muss doch für meine Kinder sorgen und darf nicht sterben!"

Damit Batis Familie überleben kann, arbeiten zwei Verwandte im Programm zur selektiven Ausdünnung des Busches mit, das im Moment die einzige Möglichkeit ist, ein bisschen Geld zu verdienen, um Nahrungsmittel zu kaufen.

In der aktuellen Notsituation zählt jeder Euro

  • 1. Hilfspaket

    Retten Sie einen Menschen einen Monat lang vor dem Hungertod.

  • 2. Hilfspaket

    lebenswichtige Löhne für nachhaltiges Aufwerten des Weidelandes

  • 3. Hilfspaket

    Schulausspeisung für Schulkinder in der Region Borana